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Laufbericht Georgsmarienhütter 0

Es war der 2. Juni diesen Jahres, nachdem der Hermannslauf und der Turm zu Turm Lauf mit meinen Vereinskameraden erfolgreich bewältigt wurde, war meine Laufmotivation auf einem Tiefpunkt angekommen. Ich merkte, dass man mit 2 x laufen pro Woche seine Form nicht effektiv aufbauen konnte und war sehr froh als mich Ralf Dietrich auf der Arbeit anrief. Er sagte mir, dass er im Laufkalender den er bei den Vorbereitungsläufen des TVG bekommen hatte einen Lauf mit einer 0 gesehen hätte und fragt mich ob ich wüsste welche Zahl vor der 0 steht. Ich antwortete ja das weiß ich eine 5 also 5 und 0 ergibt 50 km. Noch vor einem Jahr, als meine Laufbegeisterung noch in den Kinderschuhen steckte, hätte ich jedem Größenwahnsinn attestiert, der mir gesagt hätte er laufe zum Spaß 50 km.

Aber wie schon Hermann Hesse einmal sagte : Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.

Da auch ich der Meinung bin, dass man im Leben immer ein Ziel vor Augen haben muss, willigte ich nach Rücksprache mit meiner mittlerweise im 6. Monat schwangeren Frau ein, das Training zu beginnen.

 Erst einmal hatten Ralf Dietrich, Andreas Fabian und ich vor die 0 in zwei Etappen abzulaufen, bevor Ralf und ich uns verbindlich anmelden. Nach einer Internetrecherche bei Georg Rollfing (der Obernull) war ein Teil der Strecke bekannt und wir liefen von mir in Kloster Oesede los. Die erste Etappe ist wie ich finde die wesentlich schönere, wenn auch relativ bergig. Bei der zweiten Etappe begleitete uns dann auch Kenny und bewies als damaliger Berg und Talführer seine umfassende Ortskenntnis indem wir uns nur zweimal verliefen.

Fazit der zwei Läufe : Es wir schwierig aber nicht unmöglich …

 Nachdem die Anmeldung für Ralf und mich gelaufen war und ich mit der Obernull wegen Streckenverpflegung und evt. Blutzuckertests gesprochen hatte, konnten die wirklich langen Läufe starten. Da ich mich leider nicht motivieren kann alleine Strecken über 15 km zu laufen, möchte ich an dieser Stelle Hans-Bernd, Kenny, Michael und Andreas danken die mich begleitet haben und mir Orte zeigten, an denen ich noch nie vorher gewesen bin.

Eine Woche vor der 0 wollte ich noch einmal eine normale Runde von 30 km machen und habe mich dafür um 7:30 mit Andreas verabredet. Erst einmal 5km zu Ihm hin, 20 km laufen und dann 5 km zurück, so war der Plan. Die 23 °C waren auch nicht mehr das Problem aber die laut meinem Barometer 84% Luftfeuchte.  Nach für mich 20 km  war die erste Gehpause an der Reihe und auch die aufmunternden Worte von Norbert Hartmann konnten mich nicht davon abhalten bis zu Andreas Haus noch weitere zwei Male zu gehen.  Glücklicherweise hatte Andreas eine Plane zum Schutz seiner Sitzbezüge, so dass ich ohne Überschwemmung nach Hause gebracht wurde. Meine Frau begrüßte mich verwundert mit den Worten: „Was ist passiert?" Tja nicht mein Tag.

Am vergangenen Dienstag war noch einmal der Lauftreff angesagt, der mit 15 km in den Bergen den Abschluss des Trainings markierte.  

Kurz vor der 0 hatte ich mir eine Insulinpumpe zur kontinuierlichen Glukosemessung besorgt und testete diese am Samstag bei einem kleinen Anschwitzlauf.

Samstag 17:00 es sind noch knapp 12 Stunden bevor die 0 beginnt. Um sich etwas einzustimmen und noch mal die Kohlenhydratspeicher aufzufüllen haben Kenny und ich uns um 19:30 Uhr zum Nudelessen bei der 0 verabredet. Es sind ca. 50 Läufer aus ganz Deutschland und den Niederlanden anwesend es herrscht eine ausgelassene und wie bei den Ultras üblich äußerst entspannte Atmosphäre.  Die Gespräche gehen nicht wie üblich um 10 km  Bestzeiten, sondern drehen sich um Themen wie die 100 km von Biel oder den Rundays bei 100 Meilen Läufen. Es werden Nudeln und alle gängigen Getränke gereicht. Georg Rollfing erzählt noch die ein oder andere Anekdote und gibt einen Ausblick auf den morgigen Tag. Kenny und ich verabreden uns zu 5:30 Uhr um die kühlen Morgenstunden mitzunehmen und verlassen den Übernachtungsort vieler anderer Läufer. Abends meldet sich mein Initiator Ralf Dietrich und sagt für die 0 kurzfristig ab.  

18.07.2010    3:30 Uhr    10,5 °C     Dämmerung 4:39 Uhr

Ich wache nach einer kurzen Nacht auf und genieße ohne jeglichen Hunger eine riesige Schale Müsli bevor die Anspannung Ihren Höhepunkt erreicht.

Mir kommen um 5:00 Uhr die ersten Frühstarter entgegen und winken freundlich auf meine Lichthupe bevor Sie in den Sonnenaufgang Richtung Osten verschwinden.

In der Turnhalle esse ich noch ein Marmeladenbrot bevor Georg die mittlere Startergruppe mit Kenny und mir verabschiedet.  Es starten ca. 50 Läufer mit einem Schnitt von 6 min/km in Richtung Limberg.

Auf den schmalen Wegen im Limberg läuft man Schulter an Schulter und unterhält sich mit verschiedenen Läufern aller Altersklassen. Die ersten Anstiege sind noch erträglich bevor es zum Dörenberg steil berauf geht. Nach der B 51 bei km 11 ist die erste Verpflegungsstelle des DRK mit Tee und Wasser. Die darauf folgenden Steigungen werden von sämtlichen Läufern gehend zurückgelegt, bevor man bei herrlichem Sonnenschein bis nach Melle blicken kann.  Der jetzt folgende Streckenabschnitt ist für mich der schönste weil man auf dem Kammweg unterwegs ist und immer wieder die atemberaubende Aussicht genießen darf.  Bei km 18 werden wir von den ersten Läufern der Startgruppe 6:00 Uhr des TVG überholt. Kenny wird mit dem Spruch begrüßt „ Wenn das nicht Kenny der I ist, was macht Du denn hier hinten?" Anstatt das Kenny antwortet, dass er mich begleitet gibt es kontra mit: „Wir laufen die zweite Runde" Bei der zweiten Verpflegungstelle hatte sich dann leider auch mein Sensor gelöst, so dass ich die Insulinpumpe beim DRK abgeben musste.

Bei der 3. Verpflegungsstelle in Sutthausen konnte man die mitgebrachten Taschen nehmen und sein T-shirt wechseln und einen Trinkgürtel anlegen.

Nach einem letzten Blutzuckertest und dem Genuss von einem Marmeladenbrötchen mit 1l Traubensaft ging es weiter in Richtung Nahner Grassbahn.  

So langsam hatte man die Läufer, die das gleiche Tempo liefen kennen gelernt und sich über Gott und die Welt ausgetauscht. Bei den  ersten Steigungen gingen die Mitläufer und ich schloss mich dem dankend an. Bis hier wurde ein Schnitt von 6:34 min / km gelaufen, der sich jedoch bis zum Ziel auf 7:04 min / km steigern sollte. Die Sonne fing auch so langsam an Ihre Kraft zu entwickeln. Die Verpflegungstelle beim Hotel Waldesruh kam dann wie gerufen, um auch mal dem Kopf und Oberkörper etwas Wasser zu gönnen. Ab hier wurde es für mich immer beschwerlicher. Die Sonne brannte und die Beine taten weh bis die Marathoneiche ( welche laut meiner Uhr bei km 39 kam )  in Sichtweite war. Da dachte ich mir prima das war jetzt Dein erster Marathon, aber der Rückweg nach Kloster Oesede war noch nicht geschafft. Den Aufstieg bis zum Zittertal sind wir erst gelaufen, aber dann ab der Mitte komplett gegangen. Kenny meinte zu mir, dass wir so gut in der Zeit liegen, dass es auf ein bisschen gehen auch nicht mehr ankommt. Dabei musste ich erstaunt feststellen, dass wenn die anderen Mitläufer wie z.B. eine Gruppe aus Hohne komplett gehen man sich automatisch verleiten lässt auch mitzugehen.

Beim Zittertal war ich die mittlerweile 1,6 l Traubensaft und geschätzte 2 l Cola so leid, dass ich lediglich einen Becher Wasser für den Kopf entgegennahm und langsam weiter trabte.  

Der Ausblick über ganz Georgsmarienhütte entschädigte noch mal für die Strapazen der letzten km. Es war ein großartiges  Gefühl zu sehen an welchen Punkten man die letzten 5 Stunden gewesen war.

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Auf geradem Weg ist die Turnhalle noch 4 km entfernt, aber der Ultra muss noch 9 km laufen um die 50 km voll zu bekommen. Also läuft man noch durch Holsten Mündrup im Zick Zack durch den Wald in Kloster Oesede und an der Hauptstraße in Kloster Oesede angekommen auch noch in Richtung Rölker. Ich bin hoffentlich jemand, der fair jeden Meter mitläuft, aber als Kenny mir 50 m vor der Kirche in Kloster sagte: „ Wir laufen die Originalstrecke rechts zum Markt hoch und dann neben dem Dütmann herunter, war ich doch etwas am Zweifeln ob heute schon ein anderer Läufer diesen Weg absolviert hat. Aber was soll's, wenn man schon mit dem einzigen ins Ziel kommt, der langsam läuft obwohl er schnell könnte kommt es auf diese kleine Schleife auch nicht mehr an.

Im Ziel erwartet uns dann auch schon Michael Henkenborg mit den aufmunternden Worten „Seid Ihr auch schon da?"

Da kein Sauerstoffzelt in Sicht war, mache ich mich auf den Weg zur nächsten Wasserflasche und wurde herzlich von Heida und Hans-Bernd Mergelmeyer begrüßt und beglückwünscht.

Um es auf den Punkt zu bringen: Ich war begeistert! Die anspruchsvolle Strecke mit 821 Höhenmetern wurde durch die vielen netten Mitläufer als machbar empfunden und die Atmosphäre vor und nach dem Lauf war grandios.

Für ein Startgeld von 17 € Nudelessen mit Getränke am Vorabend, Frühstück mit Getränken, 4 Verpflegungsstellen mit Obst und Cola, Essen und Getränke nach dem Lauf und zwei hochwertige Urkunden. Da stimmt sowohl der Preis als auch die Leistung.

Zuletzt möchte ich mich noch mal ganz herzlich bei allen bedanken die mich in der Vorbereitung unterstütz haben, aber ganz besonders beim Magister bergum etalum  Kenny Loughlin, der die ganzen 50 km nicht von meiner Seite gewichen ist. 

Michael Kamsties

 

 

 

 

 

 

Dreierpackfinale in Melle

 

 

Nach den ersten beiden Wertungsläufen in Kloster Oesede und Borgloh kam es beim diesjährigen Meller Berglauf zum großen Showdown des Dreierpacks. Pünktlich zum Start am Freitag hatte der Wind die schwüle und drückende Luft weggeweht, so dass alle Läufer bei erträglichen Bedingungen auf die neue Meller Bergstrecke gehen konnten. Zwei Runden summierten sich auf 9,7 km und knapp 200 Höhenmeter zu einer wunderschönen und anspruchsvollen Strecke. Es floss so mancher Tropfen Schweiß ehe Zeremonienmeister Markus Brinkmann die Läufer wieder im Ziel begrüßen konnte.  Zwar siegte der Borgholzhausener Dirk Strothmann klar vor Axel Keil, der jedoch die Gesamtwertung unangefochten vor Hans-Peter Igelbrink und Sebastian Maschmeyer für sich entscheiden konnte. Bei den Damen ging der Tagessieg wie an allen drei Etappen an die verdiente Gesamtsiegerin Anja Bitter vor Jela Esselmann und Jutta Voges. Wir hoffen, dass allen Teilnehmern der diesjährige Dreierpack gefallen hat, sind dankbar für Kritik und Anregungen und würden uns freuen, im nächsten Jahr wieder viele Läufer beim dritten Dreierpack begrüßen zu können.

Läufe und Ergebnisse des ersten Juniwochenendes

Am ersten Juniwochenende war viel los in der Volkslaufszene.

Dieter und Kenny zog es mal wieder zu einem Marathon. Diesmal hatten sie sich den Salzkottenmarathon ausgesucht. Hier ein kurzer Bericht von Dieter:

Salzkotten-Marathon - bei 30 Grad in der Sonne! - Hardcore pur. Kenny ist bei 3:38 ins Ziel eingelaufen. Ich bin bei 32 km bei 2:47 ausgestiegen, da ich zu spät erkannt habe, dass ich einen 5er Schnitt nicht durchhalte. Fazit: Keinen Marathon mehr bei diesem Wetter. Organisation, Verpflegung usw. einfach top! Der Marathon geht über zwei Runde, die Laufstrecke ist leider sehr öde (viel freie Fläche ohne Schatten). Marathon in Salzkotten nicht empfehlenswert, einen Halbmarathon würde ich dort noch mal laufen.

Etwas besser mit den Temperaturen ist es Knaller und mir in Hasbergen ergangen. Da der Start erst am Freitag abend um 21.15 h war, war es zum Laufen noch verträglich und für die vielen Zuschauer, die sich schon mal auf das anschließende Weinfest in Hasbergen einstimmten, war es auch abends noch ideal. Eine tolle Veranstaltung mit über 280 Startern im Hauptlauf über 9,3 km und einer klasse Atmosphäre an der Strecke. Ergebnisse: Burkhard Raude 68. Platz in 41:18; Hans-Bernd Mergelmeyer 40. Platz in 38:37.

Da Heida am Freitag abend mangels Babysitter nicht mit kommen konnte, sind wir am Sonntag morgen kurzerhand nach Lotte zum "Lauf rund um das Lotterkreuz" gefahren. Im Stadion des SF Lotte fanden wir hervorragende Bedingungen (Umkleiden, Thekenbereich, Tribüne, Musikanlage, usw.) für einen Volkslauf vor. Auch die Strecke war landschalftlich recht ansprechend. Trotzdem fanden sich nur 64 Läufer zum Start ein. Da der Start schon um 9.00 h war, waren wir pünktlich und familiengerecht wieder zu hause. Ergebnisse: Hans-Bernd Mergelmeyer 4. Platz über 6 km in 23:44 Minuten und Heidrun Mergelmeyer 3. Platz über 12 km in 61,13 Minuten.

Hans-Bernd Mergelmeyer


 

Sechs Borgloher laufen von Turm zu Turm

Und das ganze fand am 15. Mai in GMHütte statt. Das kalte und regnerische Wetter hat sicherlich den einen oder anderen Spontanstarter abgehalten, aber der Veranstalter konnte trotzdem mit der Beteiligung zufrieden sein. Als Läufer macht es immer wieder Spaß, die wunderschönen und extrem anspruchsvollen Strecken dieses Landschaftslaufes unter die Füße zu nehmen. Auch der gemütliche Teil nach dem Lauf kam nicht zu kurz. Fazit: ein schöner und anstrengender Nachmittag am Rehlberg. 


Riesenbecker Sixdays

Heute, am 08.05.2010, starten die Riesenbecker Sixdays, eine Laufveranstaltung der besonderen Art. In 6 Tagen werden 140 km gelaufen Die 500 Startplätze waren schnell vergeben und ich bin zum ersten Mal dabei. Ich freue mich darauf und es kribbelt schon ein wenig, denn ich weiß nicht genau, was mich erwartet. Ich habe in den letzten Wochen viel von den Sixdays gehört und den einen oder anderen Laufbericht im Netz gelesen. In einem sind sich alle einig: tolle Stimmung, schöne Strecken, gute Organisation, ansprechendes Rahmenprogramm (auch für die Zuschauer) aber auch eine besondere, sportliche Herausforderung. Ich bin gespannt, wie es mir ergehen wird. Ich werde in den nächsten Tagen jeweils einen kurzen Bericht über die einzelnen Etappen unter "Laufberichte/Aktuelles" auf die Seite stellen. Für die, die es interessiert. Vielleicht läuft dann nie wieder ein Borgloher bei den Sixdays oder wir starten in zwei Jahren alle dort.

keep on running

Hans-Bernd

Riesenbecker Sixdays; 1. Etappe

Samstag, 08.05.2010

Wetter: 12 Grad bewölkt

Start: 14.00 h in Riesenbeck

Ziel: Ibbenbüren

Strecke: 18,6 km ; 125 Höhenmeter; 15 km flach, 1,5 km hoch; 1,5 km runter 

Streckenansichten der 6 Etappen kann man unter www.gpsies.com ansehen, wenn man unter dem Reiter "suchen" "Riesenbecker Sixdays" bei Name/Beschreibung der Strecke eingibt. 

Schon beim Treffpunkt in Ibbenbüren treffen Markus, der heute auch mitgekommen ist, und ich zahlreiche Bekannte aus Melle, GMHütte und Borgholzhausen. Mehrere Läufer aus dem Osnabrücker Land sind am Start, aber auch das Emsland und das Münsterland sind stark vertreten. Sei´s drum; wir sind doch eh bald eine große Familie. Rein in den Bus und nach kurzer Ansprache vom Orgachef geht´s zum Start nach Riesenbeck. Euphorisches und nervöses Vorstartgeplänkel bestimmen dort das Geschehen. Alle sind sich einig: heute nur nicht zu schnell angehen, mit den Körner muss gehaushaltet werden. Nach der ersten "Flachetappe" zum einrollen folgt morgen die wohl schwerste Bergetappe. Mal sehen wer sich daran hält. Nach dem Startschuss ist es auch sehr ruhig im Feld. Jeder scheint  "in sich hinein zu hören". Ich laufe die ersten 15 km im lockeren 4.45 Schnitt und bin dann erstaunt wie schwer es den ersten Berg hoch geht. Ich spüre die Oberschenkel und frage mich, wie ich die nächsten Etappen wohl überleben will. Doch die letzten Kilometer laufen sauber und rund und im Ziel bin ich schnell erholt. Der Zieleinlauf und die Verpflegung (auch unterwegs) sind perfekt. Ergebnis: 1:29:52 Platz 155 von 481 Startern. Anschließendes Carboloading bei Mc Donald und ab nach hause. 

Bis morgen

Hans-Bernd


Riesenbecker Sixdays; 2. Etappe

Sonntag, 09.05.2010

Wetter: 14 Grad heiter/bewölkt

Strat: 14.00 h in Ibbenbüren

Ziel: Tecklenburg

Strecke: 20,1 km; 378 Höhenmeter

Markus hat heute läuferisch frei genommen aber am Start traf ich mit Thomas Halbrügge noch einen weiteren Starter aus Borgloh. Die Stimmung nach dem ersten Lauf  war bei allen Läufern gut und erwartungsvoll. Heute war die Strecke landschaftlich wirklich schön, aber auch schwer. Schon 2 km nach dem Start kam der erste langgezogene Aufstieg zum Teuto, den wir auf der anderen Seite wieder runter liefen. Dann ging es ca. 5 km am Waldrand entlang in das idylilische Örtchen Brochterbeck. Hier noch einmal Verpflegung greifen und dann 2 lange, schwere km den Berg hoch. Auf dem Kamm angekommen wurden wir die nächsten 5 km mit einer wunderschönen, welligen Streckenführung auf gut zu laufenden Waldboden und einer schönen Aussicht entschädigt ehe wir Tecklenburg bei km 16 erreichten. Hier wurden wir nur 500 m vom Ziel entfernt noch einmal den "Hexenpfad", einem extrem steilen, steinigen, buckeligen Weg runter, danach quer um den Ort und auf der anderen Seite ca. 1,5 km lang wieder hoch geschickt. Die letzten 300 m belohnten uns dann aber mit einem leicht abschüssigen, wunderschönen und stimmungsvollen Zieleinlauf. Bei mir lief es heute wirklich gut. Meine Renntaktik: im flachen einen lockeren 4:45 Schnitt laufen, kraftschonend berg hoch und flüssig und vorsichtig bergrunterlaufen ging voll auf, obwohl der letzte Berg schon Quälerei war. Ergebnis: 1:40:48; Platz 106; 128. Gesamtplatz nach 2 Etappen.

Riesenbecker Sixdays; 3. Etappe

Montag, 10.05.2010

Wetter: 11 Grad bewölkt

Start: 18.00 h in Tecklenburg

Ziel: Mettingen

Strecke: 18,6 km; 207 Höhenmeter (und 311 Höhenmeter abwärts)

Heute kam es zu einer echten Rennetappe. Schon im Bus sprachen viele davon, heute einen raushauen zu wollen. Entweder kannten sie die Strecke oder sie hatten sich den Verlauf und das Höhenprofil vorher genau angesehen. Es ging nämlich von Tecklenburg, dem höchsten Punkt der gesamten Sixdays tendeziell abwärts nach Mettingen. Schon nach dem ersten kleinen Anstieg direkt nach dem Start ging es 3 km abwärts nach Ledde. Im weiteren Verlauf waren bis km 14 drei nicht allzu schlimme Berge zu erklimmen. Danach ging es erst flach mit einigen kurzen, steilen Rampen und anschließend nur noch abwärts nach Mettingen. Ab km 10 ließ ich mich dann auch anstecken. Man kennt ja inzwischen die üblichen Verdächtigen um einen herum, und wenn die einem alle weglaufen, läuft man halt hinterher. Auf den letzten 5 km drehte ich den Spieß um und ließ den einen oder anderen noch stehen. Heraus kam dabei eine Zeit von 1:26:28 (4:39 Schnitt) und ich hatte das Gefühl wirklich schnell gewesen zu sein. Verwundert war ich nur, wer alles im Ziel schon auf mich wartete. Es war wohl so, dass alle "einen rausgehauen" haben. Mal sehen, wer in den nächsten Tagen die Zeche dafür zahlen muss. Ich hoffe nur, dass ich nicht einer davon bin.

Riesenbecker Sixdays; 4. Etappe

Dienstag, 11.05.2010

Wetter: 8 Grad, bewölkt, windig

Start: 18.00 h in Mettingen

Ziel: Dickenberg

Strecke: 17,8 km; 265 Höhenmeter

Die heutige Etappe war zwar die kürzeste, aber auch eine der schwersten. Nachdem sich gestern viele Leute die Beine schwer gelaufen hatten, ging es über ein recht schwierig zu laufendes Profil. Immer wieder hoch und runter. Teilweise kurze, extrem steile Rampe (über 20%) oder langezogene, nicht enden wollende Passagen mit nur leichter Steigung. Für einige wurde es die Stunde der Wahrheit, oder wie die erfahrenen Teilnehmer meinten: heute fangen die Sixdays erst an. Ich kam erstaunlich gut durch und fand schnell meinen Rhytmus, den ich wegen des Profils mehr nach Gefühl als nach der Geschwindigkeitsangabe meiner Uhr wählte. Aber am 4. Tag merkt man eben doch, dass die Beine einen nicht mehr so schwungvoll die Berge hoch tragen. Ich wollte also auf der einen Seite nicht unnötig Kraft vergeuden (nach dieser Etappe folgen noch fast 50 km), auf der anderen Seite aber auch noch ein paar Plätze im Gesamtklassement gut machen (man guckt sich eben seine Sparringspartner im Laufe einer solchen Veranstaltung aus) und mein Ziel (unter 10 Stunden) ließ auch kein Bummeln zu. Mut macht mir, dass ich "hinten raus" recht stabil meine Geschwindigkeit halten konnte, da war es aber auch überwiegend flach, am Berg hätte es wahrscheinlich anders ausgesehen. Ergebnis: 1:26:11; Platz 115; Gesamtwertung: 120.

Riesenbecker Sixdays; 5. Etappe

Mittwoch, 12.05.2010

Wetter: 9 Grad, bewölkt, tw. Nieselregen

Start: 18.00 h in Dickenberg

Ziel: Ibbenbüren

Strecke: 21,7 km; 247 Höhenmeter

Ich wundere mich jeden Tag wieder, wie der Körper die Strapazen einer solchen Veranstaltung wegsteckt. Wenn ich morgens aufstehe, tun mir alle Knochen weh. Ich kann kaum bis ins Bad gehen und der Gedanke, heute zu Laufen, verbietet sich eigentlich von alleine. Dazu kommt eine ungeheure Müdigkeit. Nachmittags geht es dann schon wieder und so treffe ich  mich jeden Tag mit den inzwischen bekannten Gesichtern am Bus. Es tröstet mich, dass es allen anderen genauso ergeht. Die "Lauffamilie" wächst zur Leidensgemeinschaft zusammen. Heute ist die Strecke schwer zu Laufen. Viele tiefe, vom Regen aufgeweichte, rutschige Waldwege (echt crossig) und dazu etliche Treppen (hoch und, was bei Naturtreppen auf rutschigen Boden gefährlich ist, auch runter). Die ersten 8 km schmerzen meine Oberschenkel, erst dann läuft es wieder rund. Schon 2 km weiter ist das unbeschwerte Laufen vorbei, denn dann bin ich total kaputt. An kraftvolles Laufen mit raumgreifenden Schritt ist nicht mehr zu denken. Die Berge komme ich nur noch im Schongang hoch. Ich glaube, dass heute der befürchtete Einbruch naht. In dieser Phase kommt der Kopf ins Spiel. Deshalb sage ich mir: "Wenn schon eingehen, dann mit Anstand" und beschleunige (zumindest gefühlsmäßig). Das klappt auch erstaunlich gut, denn ab jetzt fange ich an meine "Laufkollegen" einzusammeln. Wenn ich nicht schneller geworden bin, so konnte ich im Gegensatz zu vielen mindestens die Geschwindigkeit halten. Auf einmal spüre ich die Beine nicht mehr und die Müdigkeit ist auch weg. Gott sei Dank, geht es die letzten 4 km nur bergab, so dass ich es richtig laufen lassen kann. So rette ich mich ins Stadion, wo noch auf der letzten Rille eine "Schweinerunde" gelaufen werden muss, und bin dann endlich im Ziel. Zeit: 1:44:26 (99. Platz). Ich schiebe mich auf  Platz 111 der Gesamtwertung vor und habe für die morgigen 25 km 2:11:54 Zeit, um unter meinem 10- Stunden Ziel zu bleiben. Die Duschen waren zu Glück noch warm. Hier wurden Regenerationstips und -mittelchen ausgetauscht und Vorsätze für die Abschlussfeier nach der letzten Etappe gefasst.

Riesenbecker Sixdays; 6. Etappe

 

Donnerstag, 13.05.2010

Wetter; 9 Grad, bewölkt

Start: 14.00 h in Ibbenbüren

Ziel: Riesenbeck

Strecke: 24,2 km; 248 Höhenmeter

In Ibbenbüren startet das grosse Finale der Sixday´s nach Riesenbeck. Alle Teilnehmer sind froh, es bald geschafft zu haben und jeder ist irgendwie gezeichnet von den Strapazen der letzten Tage. Ich fühle mich besser als gestern, reihe mich mutig in den vorderen Startbereich ein und gehe das schnellere Tempo der Gruppe mit. Es bleibt sogar noch Luft für lockere Pläuschchen mit alten und neuen Bekannten. Das ändert sich, als wir nach 8 km den Teuto erreichen, wo wir dreimal den Kamm hochgeschickt werden. Im gewohnten Schonschritt der letzten Tage komme ich heute erstaunlich schnell die Berge hoch und flott runter geht immer. Auf dem letzten Gipfen lacht uns in der Ferne die gelbe 10 an. Hierzu muss man wissen, dass es bei den Sixday´s keine Kilometerschilder gibt, sondern nur die letzten 10 km der 6. Etappe rückwärts ausgeschildert sind. Die vielen Schlachtenbummler an der Strecke motivieren mich zusätzlich als wir den Teuto verlassen. Jetzt geht es brettflach an Kanal und Schleuse vorbei bis nach Bervergen und danach an einem lieblichen Fluß entlang und durch den Schlosswald der Surenburg. Allmählich kann ich das Tempo nicht mehr halten und drehe etwas zurück. Die letzten Kilometer bis Riesenbeck laufen zäh und ziehen sich wie Kaugummi. Einige Läufer überholen mich, aber auch ich passiere noch den einen oder anderen, der sonst deutlich vor mir läuft. Die Körner sind also bei vielen Läufern verteilt. Das alles ist vergessen, als wir in Riesenbeck einlaufen, wo uns viele Leute stimmungsvoll erwarten. Der Zieleinlauf durch das Zuschauerspalier ist in der Gewissheit, es geschafft zu haben, ein ergreifender Moment. Ergebnis: Platz 105 in 1:52:42. Gesamtergebnis: 9:40:47 und 105. Platz in der Gesamtwertung. Ich bin hochzufrieden, zumal ich mich von Etappe zu Etappe gesteigert habe. Stimmungsvolle Siegerehrung mit Feuerwerk und allen Läufern im Finishershirt (gibt´s nur für Läufer, die alle 6 Etappen beendet haben), sowie Essen, Trinken und Klönen im Festzelt bilden den schönen Abschluss einer tollen Veranstaltung.

Mein Fazit: Die Sixday´s sind etwas Besonderes und bieten alles, was das Läuferherz begehrt: landschaftlich schöne Strecken, familiäre, freundschaftliche Atmosphäre, perfekte Organisation, stimmungsvolle Zuschauer, sportliche Herausforderung und sind irgendwie mehr, als ein "normaler Volkslauf", wo man banal um Sekunden streitet. Daher meine Empfehlung: absolut nachahmens- und wiederholungswert.

Hermannslauf 2010

Es war die gefürchtete Hitzeschlacht, die uns am 25.04.2010 im Teuto erwartete. Nach einem lagen und harten Winter war es der erste Tag des Jahres, der mit sommerlichen Temperaturen bis 25 Grad aufwartete. Der Körper ist um diese Jahreszeit noch nicht an die Hitze gewöhnt und körperliche Anstrengungen fallen deutlich schwerer. Es mag zwar Läufer geben, denen diese Bedingungen nichts ausmachen, aber beim diesjährigen Hermann kamen diese defenitiv nicht aus Borgloh. Das Schöne bei diesem Wetter war aber, dass wieder tausende Zuschauer die Strecke säumten und uns nach allen Regeln der Kunst anfeuerten. Die neuralgischen Punkte: Panzerstrasse, Oerlinghausen, Lämershagener Treppen und letztlich die Promenade in Bielefeld verursachten Gänsehaut bei den Läufern und errinnerten an die Bergetappen der Tour de France.Viele privat organisierte Verpflegungsstationen ergänzten die nahezu perfekte Organisation des Laufes vom TSVE Bielefeld. Auch wenn bei diesen Bedingungen keine Bestzeiten möglich waren und die persönlichen Zeitziele nicht erreicht wurden, kamen wir doch alle gesund ins Ziel und konnten von einem unvergesslichen Hermannslauf berichten.

Ergebnisse:  Burkhard Konermann 2:39:26; Hans-Bernd Mergelmeyer 2:41:16; Michael Kamsties 3:22:35; Andreas Fabian 3:27:32; Andreas Oevermann 3:34:39; Ralf Dietrich 4:44:12


Hamburg-Marathon

Folgende Borgloher Läufer waren am 25.04.2010 in Hamburg am Start:

Tobias Bußmann 3:09:48; Michael Henkenborg 3:43:47; Heiko Stiebritz 3:45:22

Wien-Marathon

 

Bericht Vienna-City-Marathon am 18. April 2010

Hallo Leute!

Nach intensiver Vorbereitung auf den Wien-Marathon wollten Kenny und ich uns nicht durch das Flugverbot von diesem Ereignis abhalten lassen und sind kurz entschlossen mit dem Auto nach Wien gefahren. Es hat sich gelohnt und war sehr eindrucksvoll. Organisatorisch war alles perfekt. Wien bleibt halt Wien.

Der Wetterbericht hatte für den Lauf Sonne bei ca. 16 Grad vorausgesagt. Morgens schien tatsächlich die Sonne, doch dann bewölkte es sich leicht und es wehte zeitweise ein kleines Lüftchen - also optimales Marathon-Wetter.

Vom Start an der UNO-City ging es für ca. 30.000 Läufer (davon 8.000 Marathonis) über die Donau in den "Prater" und von dort aus in die City von Wien. Wir liefen weiter am Heldenplatz und dem Naschmarkt vorbei in Richtung Schloß Schönbrunn. Von dort ging es zurück in Richtung "Prater". Großer Zieleinlauf war dann am Heldenplatz - wohl eines der schönsten Orte in Wien.

Kenny war mit 3:08:15 Std. mehr als zufrieden und ich habe mit 3:27:45 Uhr endlich die 3:30 Std.- Marke gebrochen.

Fazit: Wien ist eine Wiederholung wert!

Sportliche Grüße, euer Dieter Szpadzinski


Luisenturmlauf

 

 

Der Winter war aussergewöhnlich lang und hart, so dass planmässiges Training nicht immer möglich war. Trotzdem haben wir das Beste daraus gemacht und uns mit langen Läufen eine Grundlage für die kommende Saison geschaffen.

Nachdem viele Läufe im Winter witterungsbedingt abgesagt werden mussten, freuten wir uns auf den Luisenturmlauf am 07.03.2010.

Die Organisatoren in Borgholzhausen haben auch früh erkennen lassen, dass sie den Lauf auf jeden Fall durchführen wollen. Sie wählten eine Ausweichstrecke über Neben- und Wirtschaftswege, die fast ausschließlich über Asphalt gelaufen werden konnte. Sie führte von Borgholzhausen nach Wellingholzhausen, wo sie im Puschkental an der Hasequelle vorbei eine Schleife vollzog, um wieder zurück nach Pium zu führen. Die Strecke war bergig und wellig bevor bei km 15 der Anstieg über die Peter Egmont Strasse zum Hollandkopf mit 1,8 km Länge und durchschnittlich 10 % Steigung die Spreu vom Weizen trennte. Am Ende kam eine landschaftlich schöne und anspruchsvolle Strecke über 20,5 km und ca. 415 Höhenmeter dabei heraus.  (Streckenansicht:  http://meinsportplatz.de/hbm/tracks/69157-Luise- )

Bei strahlenden Sonnenschein und minus 6 Grad standen 828 Läufer am Sonntagmorgen am Start, darunter auch Kenny Loughlin, Tobias Bußmann, Dieter Szpadzinski, Heidrun Mergelmeyer, Burkhard Raude, Ralf Dietrich, Michael Kamstiess und Hans-Bernd Mergelmeyer aus Borgloh.

Uns sollte aber schnell warm werden, denn die Strecke hatte es wirklich in sich. Wir genossen den schönen Lauf und die gute Stimmung unter den Läufer, die alle froh waren, dass es endlich wieder los ging.

Nach dem Zieleinlauf im Solbader Stadion waren dort die Duschen immer noch warm, bevor Kaffee und Kuchen im Forum der Schule für einen gemütlichen Ausklang sorgten.

Mit unseren Ergebnissen konnten wir auch alle sehr zufrieden sein:

http://www.laufen-os.de/luisenturm/Ergebnisliste%201m%20Halbmarathon%2021%20km.pdf

 Foto´s und Video können vielleicht einen Eindruck vom Lauf vermitteln:

http://www.maxfun.eu/videos/bilder.php?aid=1184

http://www.foto-falle.de/html/veranstaltungen.html

Samstagslauf

Auf zahlreichen Wunsch und wegen der guten Teilnahme setzen wir den Schmetterlingslauf im Februar fort. Startzeiten wie immer 13.30 h; 14.25 h, 15.20 h und 16.15 h für die jeweiligen Runden im Läuferzentrum Eichholzstrasse. Die ganz Harten laufen zusätzlich sonntags beim TVG.

Schmetterlingslauf für Haiti

Am Samstag, den 30. Januar 2010, trafen sich 12 Borgloher im Läuferzentrum Eichholzstrasse, um die Schmetterlingsrunden bei winterlichen Bedingungen in Angriff zu nehmen. Jeder konnte sein Tagespensum je nach Zeit und Kondition individuell bestimmen. So wurden Strecken zwischen 8 und 34 km von den einzelnen Teilnehmern gelaufen. Insgesamt wurden ca. 250 km absolviert, so dass eine repektablen Spende für Haiti dabei rausgekommen sein dürfte. Wer Spass an dieser Einheit hat, ist am Samstag, den 06.02.2010, um 13.30 Uhr gerne gesehen, wenn wir wieder zur Runde um Borgloh starten.

Run4Haiti

Am 31.01.2010 findet überall in Deutschland ein dezentraler Spendenlauf für die Opfer in Haiiti statt. Jeder interessierte Läufer kann sich unter www.run4haiti.de als Spendenläufer anmelden und anschließend für jeden gelaufenen km einen Euro spenden. Tolle Aktion, finde ich. Daher habe ich mir gedacht, dass wir unseren Schmetterlingslauf am 30.01.2010 hierzu nutzen (die beste Gelegenheit um möglichst viele km zu sammeln). Ich würde mich über eine zahlreiche Teilnahme freuen. Für Tee und weitere Verpflegung ist gesorgt.

Hans-Bernd


Sylvesterlauf 2009

Schnee und Minusgrade.....nichts kann uns aufhalten. 

Die Dreierpackpromotiontour rollt. 

Der Sylvesterlauf wurde für die Borgloher Läufer zu einem besonderem Ereignis: Gemeinsam anreisen, gemeinsam laufen, gemeinsam einlaufen und anschließend bei Weizenbier und Berliner das Jahr gemeinsam ausklingen lasssen.
Sportliches Highlight war mal wieder Kenny, der auf der 5,6 km Strecke Dritter wurde.

Winterlicher Weihnachtslauf


nach drei Tagen ungezügelten Genießens wurde es Zeit mal wieder die Laufschuhe anzuziehen und etwas für die Fitness zu tun. Trotz eisglatter Straßen machten wir uns auf den Weg durch den Naturpark Teutoburger Wald, rauf auf den Hermannsweg. Heißer Tee und Plätzchen standen an der Wassertretstelle in Bad Iburg bereit. Nach den 24 km und ca. 480 Höhenmetern gab es in der Läuferbar am Kamin noch mineralisch angereichertes Hefeweißbier.  Alles zusammen tat es richtig gut.

Marathonsammler in Bad Arolsen

Zwei Borgloher Dauerbrenner haben ihren dritten Marthon des Jahres am 28.11.2009 beim Adventsmarathon in Bad Arolsen gesammelt. Kenny (unten im Union Jack Trikot) und Dieter scheuten die späte Jahreszeit, das besch..... Wetter und die schwere Strecke in Bad Arolsen nicht, um einen beachtlichen Saisonabschluß zu bestreiten. Hut ab und eine gute Regeneration bleibt ihnen zu wünschen. Weitere Infos unter www.advent-waldmarathon-arolsen.de .

Ossen-Cross in Melle

Bei goldigem Herbstwetter und besten Bedingungen trafen sich die Volksläufer aus der Osnabrücker Region und dem angrenzenden Westfalen in Melle zum ersten Wertungslauf zur Ossen-Cross-Serie. Auch die Borgloher Farben waren bei dieser beliebten Veranstaltung vertreten. Wir hatten alle viel Spaß und konnten die Werbetrommel für unseren Weiherlauf und den Dreierpack rühren. Weiter geht´s am 22.11.2009 beim Crosslauf in Ostercappeln.


Teutolauf

Am Samstag, den 17.10.2009, stand der Teutolauf in Lengerich-Hohne wieder auf dem Programm. Diese gut organisierte Veranstaltung bietet als Königsdiziplin die lange Runde über 29,3 km mit ca. 600 Höhenmetern an. Es handelt sich um eine landschaftlich wunderschöne aber auch sehr anstrengende Strecke von Lengerich über Bad Iburg und Holterdorf wieder zurück nach Hohne. Leider waren wir Borgloher nicht so zahlreich vertreten wie in den vergangenen Jahren. Nachdem ich mich noch nicht von den Strapazen des Essen-Marathons erholt hatte, musste Britta noch wegen Erkältung auf den Start verzichten. Burkhard ist seit dem Münster-Marathon, wo er schon nicht starten konnte, nicht auf dem Damm und am Ende sagte Michael auch noch ab.

Klein aber fein war folglich das Borgloher Starterfeld: Kenny konnte schon eine Woche nach seinem Marathon in Salzkotten auf der 5,3 km Strecken mit einem 3. Platz überzeugen. Glückwunsch an Kenny, der schon am 03.10.2010 den MBH-Lauf in Uffeln über 10 km gewonnen hatte!!!

Martin, Markus und  Heidrun trauten sich auf die lange Teutolaufstrecke. Für keinen der drei, war der Lauf ein Wettkampf, wo um jede Sekunde gekämpft wird. Alle wollten den schönen Lauf bei herrlichen Wetter (Sonne, 10 Grad) und der besonderen Atmosphäre in Lengerich genießen. Die sportliche Herausforderung bestand ausschließlich darin, heil und gesund das Ziel zu erreichen. Das schafften sie auch mit Bravour, worüber Heidrun als Debütantin in Hohne sich besonders freuen darf. Weitere Info´s unter www.teutolauf.de 




 

Mein Marathonjahr

 

Als ich im Sommer 2008 nach über 30 Jahren den Reitsport an den Nagel gehängt hatte, konnte ich  mich intensiver der Lauferei  widmen.

Für den Frühjahr 2009 plante ich am Hamburg-Marathon teilzunehmen. Nachdem ich 2007 in Düsseldorf meinen bisher einzigen Marathon in 3:42 gefinisht hatte, hatte ich mir für diesmal mit 3:30 ein ambitioniertes Zeitziel gesetzt.

Ich habe mich im Winter 2009 planmäßig und gezielt auf meinen Frühjahreshöhepunkt vorbereitet. Viele Kilometer wurden gemeinsam mit Gleichgesinnten gelaufen. Regelmäßig wurden die „Schmetterlingsrunde" um Borgloh und auch die Vorbereitungsläufe beim TV GMHütte unter die Füße genommen. Intervalltraining auf der Bahn und Tempoläufe auf der Strasse sollten für die notwendige Tempohärte sorgen.

Die Teilnahme am Baukastenmarathon in Bad Salzufflen brachte Abwechslung in den Trainingsalltag.

Mit einem Ziel wie den Marathon vor Augen raffte ich mich auch in der dunklen und kalten Jahreszeit immer wieder auf und im Nachhinein erschien mir der Winter gar nicht mehr so grau und lang.

Auch meine Form verbesserte sich kontinuierlich. Der Halbmarathontest in Bersenbrück versprach mit einer Zeit von 1:31:46 eine deutlich bessere Marathonzeit als die angepeilten 3:30.

Aber am 26. April in Hamburg kam alles anders als erhofft. Bis km 32 lag ich voll im Plan für eine Zeit zwischen 3:20 und 3:25 und dann wollten Kopf und Körper nicht mehr. Krämpfe plagten mich und ließen mich vom Läufer zum Walker oder bestenfalls zum Jogger werden. Ich quälte mich 10 lange Kilometer ins Ziel, das ich nach 3:44:58 erreichte. Ich war platt und völlig fertig und die Enttäuschung war groß.

Ich hatte eigentlich nicht vor in diesem Jahr einen weiteren Marathon zu laufen, aber irgendwie wollte ich das Thema Marathon so nicht im Raum stehen lassen. Ich war sehr glücklich, dass meine Familie bereit war, weitere drei  Monate intensiver Vorbereitung mit mir zu ertragen, und dass ich von Heida das Ok. für einen weiteren Start im Herbst bekam.

Zunächst überlegte ich, was wohl falsch gelaufen war und was ich beim nächsten Mal ändern musste, um nicht wieder  Schiffbruch zu erleiden. Dann entschied  ich mich für den Essen-Marathon „Rund um den Baldeneysee"  am 11.10.2009.

Die Vorbereitung im Sommer war einfacher und unkomplizierter als im Winter. Die Tage waren länger und das Wetter angenehmer zum Laufen. Ich trainierte länger und härter als im Frühjahr, ohne auf die nötige Regeneration zwischen den Einheiten zu verzichten.

Neben der Tempobolzerei auf der Bahn und den flachen Strecken zwischen Bifurkation und Ludwigsee entdeckte ich viele neue, landschaftlich wunderschöne und läuferisch anspruchsvolle Wege im Limberg, im Rehagen und der Noller Schlucht. Besonders schön war auch der Weg nach Bad Essen durch die Gramberger Schweiz, den wir im Rahmen des Paulaner Cups in Angriff genommen hatten. Heidrun begleitete mich auf vielen meiner langen Läufe, wodurch auch sie zunehmend fitter wurde. Daher plant sie jetzt die Teilnahme am Teutolauf am 17.10.2009.

Durch die vielen Laufkilometer verlor ich  „Ballast" und es viel mir zunehmend leichter die Tempovorgaben des Trainingsplanes zu erfüllen. Ich fühlte mich in meinem Vorhaben bestärkt und wurde selbstsicherer, was mich dazu veranlasste mein Zeitziel nach und nach weiter nach unten zu setzen.

Als der Tag X kam, hatte ich mir vorgenommen unter 3:20 zu laufen. Ich war sicher, dass ich es drauf hatte und Ideales Laufwetter bei bedecktem Himmel mit 13 Grad stimmte mich optimistisch. Die Verhältnisse in Essen waren perfekt. Alles dicht beisammen, kein großes Gedrängel und fast schon familiäre Atmosphäre. Franz Lührmann, Herbert Wilken und Hartmut Wesseler vom SC Melle waren ebenso vor Ort wie Ewy und eine große Delegation vom LC Solbad. Im Startbereich wurde sich locker warmgelaufen und immer wieder ein Pläuschchen mit dem einen oder anderen Bekannten gehalten. Dann ging es los.

 Ich wollte in einem 4:40er Tempo anlaufen und am Ende  Alles geben, um nicht langsamer zu werden. Tatsächlich lief ich von Beginn an etwas schneller, fühlte mich aber gut dabei. Die Strecke war Klasse. Fast brettflach führte sie auf kleinen asphaltierten Wegen durch Waldgebiete direkt am See entlang. Am Ende des Sees angelangt wurde zwischen km 14 und 16 eine Wendepunktstrecke eingerichtet, damit nach zweimaliger Umrundung des Sees die 42,2 km erreicht wurden. Dieser Teil war recht unterhaltsam, da man die schnellen Läufer beobachten konnte und auch die bekannten Gesichter im Feld konnten im Vorbeilaufen begrüßt werden.  Es gab auch immer wieder Passagen, an denen Zuschauer sich gruppiert hatte und kleinere Bands für Stimmung sorgten.

Anders als erwartet lief es bis zur Hälfte nicht von alleine und ich musste immer etwas Druck machen, was bei dem für mich hohen Tempo aber auch nicht ungewöhnlich ist. Meine Durchgangszeit bei der HM- Marke von 1:37:34 war schon etwas schneller als geplant.  Ich ließ mich nicht beirren und lief immer im 4:35 bis 4:40er Tempo weiter. Von nun an teilte ich die Strecke gedanklich immer bis zum nächsten markanten Punkt ein.  Nur jeweils kurze Etappen vor Augen ließen mich das Tempo bis zum nächsten Zwischenziel relativ problemlos halten. Bei km 27 wartete mein persönlicher Fanklub auf mich. Martin, Britta, Markus, Heidrun, Ole und Mette waren mit dem Westfalenticket nach Essen gekommen: „Papa gib Gas. Pause gibt´s zu Hause!"  stand auf Mette´s Plakat, was mich nochmals anspornte. Ich fing an, andere Läufer „einzusammeln". Es viel mir zwar immer schwerer das Tempo zu halten, aber ich suchte mir am Horizont immer wieder neue „Opfer" , die es zu überholen galt.  Auf diese Art biss ich mich weiter durch. Richtig zähfließend wurde es ab km 36. Dieser Bereich war zwar landschaftlich schön, aber es war doch recht ruhig bis km 40. Ich war auch schon wirklich platt, hatte einige Blasen aber auch das Ziel vor Augen. Mir war klar, dass ich unter 3:20 ins Ziel komme. Ich verlor zwar in diesem Bereich etwa 10- 15 Sekunden pro km lief aber immer noch unter  5 min/km. Also immer weiter und weiter. Pause gibt´s ja erst zu hause. Ich erreichte die Regattatribüne und den Zielbereich, wo ich schon erwartet wurde. In 3:16:39 überquerte ich das Ziel. Für mich eine Traumzeit.

Nach Höhen und Tiefen fand mein Marathonjahr ein Happyend am Baldeneysee.

 

Hans-Bernd Mergelmeyer

Lauf zwischen den Meeren-

oder die Teutonen sind los.

Die diesjährige Mannschaftsfahrt  unserer Laufgruppe führte uns in den hohen Norden zum Lauf zwischen den Meeren. Hierbei handelte es sich um eine 94,7 km lange Strecke von Husum, an der Nordsee, bis nach Damp an der Ostsee.  Soviel vorweg; Wir wurden das 32 Team von 380 Gruppen. Ein super Ergebnis das nur Dank der Superleistung aller erreicht werden konnte. Es war ein Staffelauf mit 10 Streckenabschnitten zwischen 7,5 bis 11 km Länge

Nachdem wir am Freitagabend unser Hauptquartier  im Landgasthof (Sporthotel) in Potloch  bezogen hatten, besprachen wir nach dem Genuss italienischer Spezialitäten den logistischen Teil des Staffellaufes. Wer läuft welche Strecke, wann, wie schnell und wie kommt man dort hin.  Folgendes stand auf jeden Fall fest: Es gab zwei Fahrzeuge, einen unbeweglichen Busfahrplan, die Startzeit des Laufes war um 9:00 Uhr, das Hotel war 120 km entfernt, eher  fünf als drei Läufer die lieber spät als früh aufstehen, 10 Staffeln für nur 6 Läufer und dazu noch ein bis zwei Spezialwünsche. Dies alles  machte den logistischen Teil zu einer größeren Herausforderung als der Lauf selber. Burkhard startete für uns in Husum und lief gleich zwei Staffeln hintereinander, in einer Superzeit. Britta übernahm den dritten Staffelabschnitt und sicherte, unsere bis dahin erreichte Position, bis zur Übergabe an Heidrun. In ihrem Gedächtnis brannte sich besonders der 3,5 km lange Streckenabschnitt auf dem Tornadostartfeld ein. Mit starkem Gegenwind und der breiten Monotonie  einer Startbahn lässt es sich einfach nicht so schön laufen. Schön lief es dann wieder für sie, nachdem Hans Bernd mit ihr gemeinsam den Staffelabschnitt Nr. 5 lief. Die wahrscheinlich längste Staffelübergabe der Welt. Den sechsten Abschnitt absolvierte Hans Bernd dann alleine weiter und startete damit eine gnadenlose Aufholjagd des Tus Borgloh. Diese war nur kurz, durch mich (Markus), gefährdet. Ich hatte mich ein wenig mit der Zeit vertan und glaubte noch 30 Minuten Zeit bis zur Übergabe zu haben. Ich wollte mich noch gemütlich aufwärmen, da rief man schon verzweifelt am Übergabepunkt nach der Nr.330. Hans Bernd warf mir die Staffel entgegen, was uns nicht viel brachte, da ich ihm noch seine Nr. entreißen musste. Kann sein, dass ich meine vergessen hatte. Nur gut das mein Wunsch, kurz vorher, noch gemütlichen einen Cappuccino zu trinken, an der zu weiten Entfernung zum Cafe scheiterte. Der geschätzte Zeitverlust von 20 Sek. wurde dann auf der Strecke wieder gutgemacht. Auch ich kam in den Genuss auf den Streckenabschnitten Nr. 7 und 8 einige Läufer zu überholen. Kommen wir nun zu Martin. Er sah im Übergabe Bereich, dass wir immer weiter nach vorne kamen. Von mir übernahm er die Staffel um Abschnitt 9 und 10 zu laufen. Wie motiviert er war, bekamen wir im Ziel zu spüren. In der Hoffnung auf ein gemeinsames Zielfoto standen wir alle in grün gekleidet 300 Meter vor der Ziellinie. Burkhard hielt für Martin ein grünes Shirt bereit, da er  bis dahin in einem weißen Sporthemd unterwegs war. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Martin, der sich schon längst einen Vorläufer ausgeguckt hatte, dem er noch den Rang streitig machen wollte, kam um die Ecke gelaufen. Anstatt sich das Tus Shirt überzustreifen,  startete er einen Wahnsinns  Endspurt und gab uns per Handzeichen zu verstehen, dass wir uns auch in Bewegung setzen sollten. So hatte ich es zumindest verstanden. Also rannte ich ebenfalls was das Zeug hält. Hinter mir bot sich ein Bild einer zersprengten Truppe aus dem kriegerischen Bergdorf Borgloh. So nannte uns mal ein Busfahrer zu meiner Schulzeit. Martin mit Volldampf vorweg, hinter ihm Heidrun und Britta (die Mühe hatte ihre Taschen während des Laufes zu bändigen), Hans Bernd (sicherlich etwas verwirrt was da so passierte) und ein Burkhard der immer noch mit dem Shirt winkte. Nur um 50 cm verfehlte Martin sein Ziel diesen Platz noch für uns gut zu machen. Das Team vor uns ahnte nicht ansatzweise, während ihres gemütlichen Zieleinlaufes, dass die grüne Gefahr von hinten kam. Ich persönlich bekam an diesen Abend mehrfach einen Lachflash bei dem Gedanken an diesen schönen Zieleinlauf.

Der Abend endete übrigens mit einem leckeren Buffet, anschließender Zeltfete mit Siegerehrung und der Spitzen Hardrock Band Brunsberg die für super Stimmung sorgte.

Alles in allem war es eine schöne Mannschaftsfahrt.  

 

Tumr zu Turm Lauf

 Die Strecke des Turm zu Turm Laufes ist ein schöner und anspruchsvoller Landschaftslauf. Auf 20,9 Km müssen 483 Höhenmeter überwunden werden.

Streckenprofil siehe hier: http://meinsportplatz.de/Markus1968/tracks/51811-tzt

Kenny Loughlin, der sich für die kürzere Distanz von 10,5 km entschied, sowie Heidrun-, Britta-, Hans Bernd-, Martin Mergelmeyer und ich (Markus Brinkmann) nahmen an diesen Lauf bei optimalem Laufwetter teil. Während Britta Kenny und Martin mit Wettkampfambitionen an den Start gingen, begleiteten Hans Bernd und ich Heidrun bei ihrem ersten Lauf über 21 km. Dabei zeigte auch dieses Jahr Kenny, dass er ein Meister der Kurzstrecke ist. Mit 48:40 lief er auf Platz 3 in der Gesamtwertung und Platz 2 in seiner Altersklasse.

Martin lief auf Platz 6 in der Gesamtwertung und Platz 4 in der AK mit 1:32:19. Britta erreichte mit 1:59:55 den dritten Platz in der Gesamtwertung der Frauen und zeigte uns erneut, dass sie in der Damenwelt vorne dabei ist. Heidrun setzte sich gegenüber mir und Hans Bernd im Zieleinlauf durch und beendete unseren spannenden Dreikampf mit 2:03:45,5 dicht gefolgt von mir mit 2:03:46 und  Hans Bernd mit 2:03:46,5.

Wie auch immer war dies ein schöner Laufnachmittag, bei dem man auf solche Ideen wie dem „Paulaner-Pack" kommt. Aber dazu später mehr.  

Bis dahin bleibt läufig!

Dütelauf in Kloster Oesede

Nachdem Dieter Szpadzinski und Britta Mergelmeyer schon am Vorlauf teilgenommen hatten, sind wir mit 15 Borgloher Läuferinnen und Läufern beim Dütelauf gestartet. Das hat es wohl noch nie gegeben und ohne den Dreierpack hätten wir nie soviele Leute mobilisiert. Das auch sonst die Teilnahme beim Lauf in Kloster Oesede sehr gut war, bestätigt die Entscheidung, mit den benachbarten Vereinen gemeinsam etwas aufzuziehen.

Die Strecke musste wegen eines rebellierenden Landwirtes umgelegt werden und im Nachhinein kann man dem Bauern nur danken.  Denn was aus der Not geboren ist, hat sich zu einer wunderschönen Landschaftstrecke entwickelt.

Beim anschließenden "Apres Run" kam zwar keine ausgelassenen Partystimmung auf, aber es war doch ein gemütliches Beisammensein, bei dem man viel miteinander zu besprechen hatte.

Man darf gespannt sein, wie der Dreierpack seinen Höhenpunkt am 13.06.2009 in Melle findet. In der Gesamtwertung liegen sowohl bei den Damen als auch bei den Herren viele Starter eng beieinander, so dass es einen interessanten Fight um Sieg und Placierung in den Meller Bergen geben wird.

Da Wettkampf das beste Training ist bietet sich eine Teilnahme an den nächsten Läufen an:

Raiba Abendlauf in Neuenkirchen am 15.05.2009 oder Turm zu Turm Lauf in GMHütte am 16.05.2009

Ergebnisse, Dreierpack-Gesamtwertung und weitere Info´s unter www.laufen-os.de oder www.dreierpack.net

 

 

 

Marathon und Hermannslauf von Sonne überschattet.


 Klingt komisch, ist aber so!


Hamburg Marathon

Bei Temperaturen um 20 Grad und freundlichem Frühsommerwetter säumten nach Veranstalterangaben rund 850.000 Zuschauer die 42,195 Kilometer lange Strecke und feierten mit den Athleten einmal mehr ein rauschendes Fest. Kultursenatorin Karin von Welck hatte die insgesamt rund 20.000 Teilnehmer per Schiffsglocke pünktlich um 9.00 Uhr an der Reeperbahn auf den Weg geschickt

Solomon Tside hat den 24. Hamburg-Marathon für sich entschieden. Der Äthiopier setzte sich am Sonntag in seinem erst zweiten Marathon in 2:11:47 Stunden deutlich vor der Konkurrenz durch Den Sieg bei den Frauen holte sich die Spanierin Alessandra Aguilar in persönlicher Bestzeit von 2:29:01 Stunden

Aus Borgloh waren wir mit 6 Läufern (Zeiten siehe unten) angetreten. Angefangen bei dem Marathondebütanten Wilfried Hinrichs und den Wiederholungstätern Michael Henckenborg, Dieter Spadzinski, Hans-Bernd Mergelmeyer, Burkahrd Raude und mir, Markus Brinkmann.

Der Lauf durch die Hafenstadt war wieder ein gigantisches Erlebnis. Egal in welcher Zeit man die Ziellinie überquerte, (denn quälen müssen wir uns alle), sorgte die Stimmung entlang der Strecke mehr als einmal für Gänsehautfeeling. Am schönsten war für mich, neben dem Zieleinlauf, der Abschnitt bei Kilometer 38. Man ahnt, dass man das Ziel erreicht, muss aber fast jeden Schritt einzeln abhaken, weil man eigentlich alle Kraft verpulvert hat. Wenn man dann durch ein, vielleicht 2 Meter breiten Spalier von tosenden Zuschauer und anfeuernder Musik läuft, überzieht es einen mit motivierenden Schauer und für unglaubliche 30 Sek. vergisst man den Schmerz sich verkrampfender Muskeln.  Aber auch an den Landungsbrücken und entlang der Binnenalster erlebte man eine Stadt in Volksfeststimmung.

Wer läuferisch den Marathon nie bestreiten möchte, dem kann ich nur empfehlen,  die Stadt als Zuschauer während eines Marathons besuchen.

Wenn ihr auf die Namen klickt  bekommt ihr alle Zwischenzeiten.

4168

882

8975

» Henkenborg, Michael (GER)

TuS borgloh

M45


01:48:20

03:50:46

6024

1289

10926

» Hinrichs, Wilfried (GER)

TuS Borgloh

M45


02:01:48

04:05:44

3485

863

14342

» Mergelmeyer, Hans-Bernd (GER)

TuS Borgloh

M40


01:39:59

03:44:58

1308

267

12573

» Raude, Burkhard (GER)

TuS Borgloh

M35


01:36:16

03:20:45

3677

411

14668

» Szpadzinski, Dieter (GER)

TuS Borgloh

M50


01:51:17

03:46:35

1286

357

17149

» Brinkmann, Markus (GER)

SC Melle 03

M40


01:36:38

03:20:22

 

Hermannslauf

Zum vierten Mal in Folge gewinnt Sansar den Volkslauf-Klassiker vom Hermannsdenkmal in Detmold-Hiddesen zur Bielefelder Sparrenburg über 31,1 Kilometer, was in der 38-jährigen Geschichte noch niemandem zuvor gelungen ist. Wie viele andere auch musste Ostwestfalens erfolgreichster Läufer den hohen Temperaturen Tribut zollen, erzielte unter diesen erschwerten Bedingungen in 1:48:31 Stunde aber eine bemerkenswerte Zeit. Die Borgloher Ehre wurde dieses Jahr von Britta Mergelmeyer gerettet. Als einzige Sportlerin aus dem Dorf am Rand des Teutoburger Waldes nahm sie an diesen sehr anspruchsvollen Lauf teil. Nicht nur Höhen und Tiefen entlang der Route gilt es zu überwinden. Auch Treppen sind Teil der Herausforderung die Britta in 3:18:51 meisterte. Bei den sommerlichen Temperaturen eine super Leistung. Auch dieser Lauf zeichnet sich durch begeisterte Zuschauermengen aus, die die letzten Reserven bei den Sportlern frei setzt. Ein besonderes Erlebnis ist neben den Zuschauern in Oerlinghausen, die 1-2 km auf der Promenade zur Sparrenburg auf der die Zuschauer die Finisher durch die Stimmungsgasse treiben.  

 

Vorlauf zum Weiherlauf

 

In diesem Jahr wurde zum ersten Mal ein Vorlauf zum Weiherlauf ausgetragen. Dieses Angebot ermöglicht Läufern an der Dreierpack-Serie teilzunehmen, auch wenn sie beim Weiherlauf  verhindert sind. Dieses gilt in erster Linie für die Borgloher Läufer, da sie mit der Organisation und Abwicklung ihres Laufes am Veranstaltungstag beschäftigt sind. So starteten am Dienstag, den 14.04.2009, 20 Läuferinnen und Läufer zum Vorlauf 2009. Bei guten, sonnigen Wetter hat es allen Spaß gemacht, ihre Weiherunden zu drehen. Die Stimmung war entspannt, locker und läßt auf eine erfolgreiche Veranstaltung am Freitag hoffen. Hier noch die Ergebnisse:

:1  Loughin, Kenny              TuS Borgloh                    40:43,8

2   Mergelmeyer, Martin       SC Melle 03                    40:51,1

 3   Konermann, Burkhard      TuS Borgloh                  42:15,5

 4   Rohling, Thomas              VFL Kloster Oesede      45:55,9 

 5   Bensmann, Ansgar          TV Georgsmarienhütte   46:15,1

 6   Baumann, Thomas           Dissen aTW                  49:48,4 

 7   Kaumkötter, Michael        SV Ohrbeck                  50:33,7

 8   Brinkmann, Markus          TuS Borgloh                  51:20,3 

 9   Voges, Jutta                    kein Verein                   51:22,4 

10  Henkenborg, Michael        TuS Borgloh                51:33,0

11  Mergelmeyer, Heidrun       TuS Borgloh                51:41,5 

12  Mergelmeyer, Hans-Bernd TuS Borgloh                 51:42,4

13  Janzing, Helmut                TuS Borgloh                52:00,1

14  Mergelmeyer, Britta           TuS Borgloh                52:25,4 

15  Hörmeyer, Christian           TuS Borgloh                54:54,1 

16  Pohlmann, Thomas            TuS Borgloh                55:59,1 

17  Strootmann, Nicola                                              56:18,2 

18  Mentrup, Bärbel                 Osnabrück                  59:27,0

19  Raude, Burkhard                TuS Borgloh                59:27,4

 

Schweiß, Schmerz und Tränen Halbmarathon

ich gebe zu, die Überschrift klingt dramatisch, aber während des Laufes gab es Momente, da fand ich das eher noch untertrieben. Aber jeder der das Laufen kennt, weiß, dass man im Wettkampf Phasen hat, da wünscht man sich nichts sehnlicher als die Ziellinie zu überqueren und dann gibt es die Momente, da weiß man nicht ob man sie überhaupt erreicht. Das  ganze begleitet mit der Frage: „Warum machst du das?“ oder der Erkenntnis, nie wieder einen Wettkampf zu laufen.

Aber zurück zum Osterlauf. Britta Mergelmeyer, Norbert Hartmann Martin Mergelmeyer, Frank Mehlhase und ich (Markus Brinkmann) haben uns auf den Weg zu einen der traditionsreichsten Halbmarathonveranstaltungen, dem 63.Paderborner Osterlauf, gemacht. Den Stellenwert dieses Laufes erkennt man an der Teilnahme der kenianischen Laufelite.

26,5° Celsius hatte die österliche Sonne um 15:00 Uhr erreicht. Wenn man Verstand hat, nimmt das zur Kenntnis und stellt sich darauf ein. Denn schon Laufgott Steffny wies darauf hin, das der Körper im Frühjahr, wenn es plötzlich wärmer wird, sich erst langsam auf die klimatischen Bedingungen einstellen muss. Aber man weiß es ja besser. Martin startete mit dem Ziel seine Bestzeit zu unterbieten und ich meinte nach Trainingsplan die 01:33 und wenn möglich, noch besser zu erreichen. Auch Britta und Frank hatten ihre Laufziele nicht zu niedrig angesetzt.  Nur Norbert  bewies Verstand und lief konstant nach seinem Wohlfühlpuls. Was uns vom Erreichen der Ziele alles so abhielt, würde an dieser Stelle zu weit führen.

Die Ergebnisse:

Frank Mehlhase 01:36:24

Martin Mergelmeyer 01:37:19

Markus Brinkmann 01:39:33

Britta Mergelmeyer 01:56:13

Norbert Hartmann 02:11:15

Das positive an diesem Lauf:

Alle kamen gesund ins Ziel und haben eine Menge dazu gelernt. Das Wetter war schön und der Kuchen hat lecker geschmeckt. Ach ja und eine Gaststätte mit herrlichem Biergarten, direkt am Flusslauf, haben wir entdeckt. Vielleicht sitze ich da beim nächsten Paderborner Osterlauf.

Frohe Ostern.

Borgloher Läufer beeindruckt mit super Zeit

Am 28.März trat Martin Mergelmeyer in Saerbeck zum 10 km Lauf an. Sein festes Ziel, die 38 Minuten zu unterbieten. Mental dem Ergebnis alles untergeordnet, merkte er nicht einmal den starken Regen der zum Start tobte. Beeindruckende 37:46 brauchte er nur, bei diesen schweren Bedingungen und belegte Platz 9 in der Gesamt- und Platz 2 in der Altersklassenwertung. Verdammt nicht schlecht. „Glückwunsch“

Dann werden wir Dich beim Weiherlauf nach 36:?? Min. im Ziel erwarten, damit bei Dir keine Langeweile aufkommt. Weiter so.

Paul-Moor-Benefizmarathon

 

Samstagmorgen 09:45 Uhr. Nach mehreren Wochen graunebligem Wetter scheint endlich wieder die Sonne. Unbeirrt von diesen schönen Aussichten trafen sich Hans Bernd, Kenny und ich (Markus) von langer Hand geplant, um den Ort für mehrere Stunden zu verlassen. Unser Ziel, der Paul Moor Benefizmarathon. Die gewählte Distanz war jedoch nur der Halbmarathon, als Testlauf für den Hamburg und oder Salzburg Marathon. Es sollte die letzte Gelegenheit sein, neues Material unter echten Wettkampfbedingungen zu testen. In Bersenbrück wurden wir mit den anderen Aspiranten an den, logischerweise 21 km entfernten, Start verbracht. Das der Busfahrer den Weg nicht kannte, stellte für uns nur eine kleine Herausforderung dar. Hans Bernd, geübt im lenken von großen Transportern, dirigierte den Bus, unter anderem mit Hilfe eines I-Phones, sicher zum Start. Na da soll noch einer sagen: „Mir reicht es, wenn ich mit dem Handy telefonieren kann“.

Doch genug geschwätzt. Leichter Gegenwind war nach dem Startschuss fast ständiger Begleiter bis zum Ziel. Für Kenny aber kein Grund seine Endzeit von 01:24:35 zu gefährden. Hans Bernd lief sogar zur Höchstform auf und manifestierte mit 1:31:46 sein Ziel in Hamburg unter 3:30, ach was red ich da, unter, wenn wir mal ehrlich sind, 3:15 zu laufen. Nur ich, der mit dem Ziel antrat 1:30 zu laufen knickte ein und musste mit 1:35:19 zufrieden sein. Ausreden hatte ich einige vorbereitet, aber wen interessiert das schon. Unbeirrt halte ich an dem Ziel fest, in Hamburg unter 2:90 zu laufen. Es sei denn… !

Ebenfalls aus Borgloh angetreten, auf der fast brettflachen Strecke, ist Andreas Halbruegge. Er meisterte nach längerer Laufpause und nur kurzer Vorbereitung die Strecke in 1:53:07. Respekt.

Ach hatte ich schon erwähnt, dass es mir nicht so … ach egal.

Fazit: Laufen und damit etwas Gutes tun ist schön. 


Bad Salzuflen Marathon

Am Samstag, dem 28.02.2009, trafen sich 6 gutgelaunte Borgloher Läufer, um gemeinsam nach Bad Salzuflen zum Marathon aufzubrechen. Nach den vielen Trainingskilometern der letzten Wochen sollte es eine willkommene Abwechslung auf dem Weg zum Frühjahrshöhepunkt sein, mal wieder unter Wettkampfbedingungen zu laufen. Einen ganzen Marathon brauchte man aber nicht unbedingt bestreiten, denn es handelt sich um einen Baukastenlauf, bei dem man sich auf der Strecke entscheiden kann, ob man 10, 18, 26, 34 oder 42,2 km läuft. 1.500 Läufer liefen einen 8 km Rundkurs, der aufgrund seiner Höhenmeter und der rutschigen und schlammigen Passagen auch als echter Crosslauf hätte durchgehen können. Daher musste wohl jeder Läufer mehr Körner verschiessen, als er ursprünglich geplant hatte.

Kenny belegte auf der 26 km Distanz in 01:56:48 einen ausgezeichneten 10. Platz und auch Britta kam in beachtlichen 02:28:03 auf einen Platz im ersten Drittel der Gesamtwertung (Männer und Frauen).

Ebenso beachtlich fielen die Ergebnisse auf der 34 km Strecke aus: Markus lief in 02:58:32, Hans-Bernd in 03:03:21 und Dieter in 03:06.42.

Eine ganz besondere Leistung auf dieser schwer zu laufenen Strecke vollbrachte Martin, der die Königsdiziplin Marathon in 03:34:38 vollendete, und damit 23. von über 200 Teilnehmern wurde.

Alles in allem war der Tag ein echter Formtest zum Saisonstart und man darf gespannt sein, was das Frühjahr für Ergebnisse aus Borgloher Sicht bringt.

 

 

Schmetterlingslauf

Der Schmetterlingslauf

klick hier: http://meinsportplatz.de/Markus1968/tracks/42220-Schmetterlingslauf zur genauen Streckenansicht.

In der Not werden die meisten guten Ideen geboren. So hatte ein nicht näher zu benennender Läufer, nach einer durchzechten Nacht, zwar das Bedürfnis einen Entgiftungslauf zu machen, hatte aber Angst eine längere Strecke evtl. nicht zu schaffen. Da begann er einfach eine kleine Schleife von Borgloh weg zu drehen und kam nach ca. 7 km wieder vor der Haustür an. Auf dem Weg der Besserung ging es ihm so gut, dass er die zweite Schleife drehte und dann sogar noch eine dritte. Dank der angeregten Durchblutung der Hirnregionen (bekanntlich steigert das Laufen auch die Kreativität), kam er auf die Idee, diese Art des Laufens zu perfektionieren.

Ideal für alle die von 7 bis 28 oder mehr Kilometer laufen möchten. Geplant wurden 4 Schleifen á 7 km lang und immer wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ob um 10:00 Uhr(Start), 10:40 Uhr oder  auch um 11:20  kann man nach Belieben einsteigen und noch mitlaufen oder aussteigen. Im Borgloher Laufzentrum stand ausreichend Tee, Wasser, Isodrinks, Müsliriegel und Obst zur Verfügung. Kein vorheriges verteilen von Verpflegungsstellen etc. war notwendig.

Die Idee wurde am Sonntag gleich von 9 Läuferinnen und Läufern aufgenommen unter dem  Motto „Kleeblattlauf“. Zu der guten Idee kam auch noch schönstes Winterwetter hinzu.

Aber manchmal sehen die Dinge aus einem anderen Blickwinkel doch etwas anders aus. Und das wäre meine einzige Kritik, ein sauberes Kleeblatt ist das nicht. Also nennen wir das ganze einfach Schmetterlingslauf und haben so noch ein Ziel‚ irgendwo irgendwie irgendwann ein sauberes Kleeblatt zu laufen.

Beurteilung: „unbedingt wiederholen“.    

 

OSC-Ossencross

So ist das, einen Tag nach der Genralversammlung:

Habe lange überlegt, ob ich nicht lieber im Bett bleiben sollte als zum Ossen-Cross zu fahren. Aber die Kinder wollten unbedingt laufen, also raus und los.

Wuderschönes Winterwetter, Schnee, Frost und ein zugefrorener Rubbenbruchsee sind eigentlich die besten Vorraussetzungen für unbeschwertes Laufvergnügen.

Und was haben wir daraus gemacht?

Rainer und Heida laufen den Hauptlauf über 10,2 km nur bis zum 2. Drittel gemeinsam, bevor  Heida den geschwächten Rainer stehen läßt.

Ole und Felix laufen den 1,2 km Schülerlauf bis zur Zielgeraden nebeneinander, bis Felix die Ehre der Famile Bulthaupt im Schlußspurt rettet.

Auf der Kurzstrecke über 3,1 km zeigt mir Kenny schon kurz nach dem Start die Hacken und nimmt mir bis ins Ziel über eine Minute ab.

Die Verhältnisse unter uns Borgloher wurden also zweifelsfrei geklärt.

Was bleibt, ist die Errinnerung an einen außergewöhnlichen Laufvormittag.

Außerdem waren Kopf und Körper auf dem Rückweg wieder frei und entschlackt.

Foto´s und Ergebnisse wie immer unter: www.laufen-os.de

Hans-Bernd

Licht aus Bethlehem


Warmes Kerzenlicht gehört so untrennbar zu Weihnachten, wie Plätzchen und Glühwein.      So ist es schon gute Tradition der Laufgruppe in dieser dunklen Jahreszeit, das Friedenslicht aus dem Osnabrücker Dom nach Borgloh zu holen. Am 18. Dezember war es dann mal wieder so weit. Mit insgesamt 7 Läufern und 2 Betreuern, ging es per Auto nach Osnabrück. Im Seitenschiff des Domes wurde eine Kerze am Friedenslicht angezündet und windsicher in einer Laterne fixiert. Anschließend ging es laufend durch Osnabrück, über Voxtrup und Gut Waldhof, sicher geleitet durch den Mannschaftsbus, zunächst zu Helmut Janzing. Hier konnte sich bei dem ungemütlichen Wetter mit Tee und Kaffee aufgewärmt, und auch die nassen Laufsachen gewechselt werden. Mit brennenden Fackeln in der Hand ging es dann weiter Richtung Borgloh, wo Jan-Hendrik Schweer (mit 12 Jahren der jüngste Teilnehmer !), das Licht in einem feierlichen Gottesdienst sicher zum Altar gebracht hat. Eine rundum gelungene und sehr feierliche Veranstaltung, die allen wieder viel Freude gemacht hat.

Traditioneller Silvesterlauf mit Rekordteilnahme

  Fast 30 Läuferinnen und Läufer aus Borgloh nahmen auch dieses Jahr wieder am größten Laufevent in Osnabrück teil. 


Von den ganz jungen, die am Bambini-Lauf teilnahmen, bis hin zu den älteren Sportlern die sich auf den 5,6 und 9,9 km langen Strecken begaben, stand der Spaß am gemeinsamen Lauf im Vordergrund. Über 2.130 Starter (Rekordzahl), davon 1.345 im Hauptlauf, liefen mit unterschiedlichen Zielen. Während die einen die Distanz schaffen wollten, andere einen gemütlichen Lauf anstrebten, versuchten die ehrgeizigeren Bestzeiten aufzustellen. In geselliger Runde traf man sich anschließend in der Sporthalle und tauschte sich mit anderen Läuferinnen und Läufern aus. 

Heidrun  und Hans Bernd sorgten mit Berlinern und Getränken für die richtige Versorgung nach dem Lauf. Brittas Glühwein verschaffte uns noch einmal weihnachtlichen Genuss in der Runde. 

Mehr Bilder findet Ihr in der Bildgalerie oder unter Laufen-os.de.

Ergebnisse unter:

10 km  http://www.laufen-os.de/silvester/2008/10-km-Gesamtergebnisliste-2008.pdf    

5,6 km http://www.laufen-os.de/silvester/2008/5,6-km-Gesamtergebnisliste-2008.pdf

Christkind´l Lauf in Rheda Wiedenbrück

Plätzchen backen, Glühwein trinken,

Lichterketten in den Fenstern blinken.

Auch wenn es eher selten schneit,

man weiß, es ist jetzt Weihnachtszeit.

 

Weihnachtsmärkte laden ein,

so schön geschmückt könnt´s immer sein.

In einem bunten Meer von Lichterketten,

als wenn wir günstigen Strompreis hätten.

 

Da plötzlich sammeln  sich Menschen in Rheda Wiedenbrück,

in bunter Kleidung, als wär´n sie verrückt

Läufer sind´s die sich da tummeln,

und die woll´n nicht überm Christmarkt bummeln.

 

10 km so schnell es geht,

für einen Glühwein ist es jetzt zu spät

1.200 Sportler hinter der Startlinie scharen,

darunter auch acht aus Borgloh waren.

 

Die Britta und Heidrun, Hans Bernd und Rainer,

Kenny, Helmut, Burkhard und Markus, es fehlte fast keiner

Nur Martin war kränklich und konnte nicht laufen,

doch kam er mit zum Glühwein  s.. äh „trinken"

 

Zuschauermassen säumen den Weg,

Nervosität sich bei den Läufern regt.

Der Schuss ertönt das Rennen beginnt,

von vorne ein sanfter Winterwind.

 

Über das Altstadtpflaster und um die Ecke,

Jubel und Lichterglanz entlang der Strecke.

 Vier Runden durch die Altstadtgassen

Was seh ich da ich kann´s nicht fassen,

brasilianische Klänge am Straßenrand.

Inmitten ein Christkind mit goldenem Band

Ein schöner Lauf das kann man sagen,

Bestzeiten nach Haus getragen.

Nach hartem Kampf das Ziel erreicht,

wird Tee und Spekulatius gereicht

 

Erst wärmende Dusche, danach, wir freuten uns schon,

gab´s Glühwein als verdienten Lohn.

Ein Christkindl´s  Markt so wunderschön,

es lohnt sich echt hier hinzugehen.

Trompetenklänge und Gospelgesang,

begleiten uns den Abend lang.

 

Hans Bernd, der hier seine Bestzeit errang,

sagen wir für die Idee noch besten Dang (k).

Die Ergebnisse zu reimen verkneif ich mir,

für Details klickt einfach hier.

http://results.mikatiming.de/2008/christkindllauf/

 

Crosslauf in Ostercappeln

Am Sonntag, den 23.11.2008, fand der Ossen-Cross mit seinem zweiten Wertungslauf in Ostercappeln seine Fortsetzung. Der plötzliche Wintereinbruch verlieh dem Lauf einen ganz besonderen Reiz. Alles weiß, aber unter der dichten Schneedecke kein Frost sondern schwerer, matschiger und rutschiger Boden.

Unsere Youngster Ole Mergelmeyer und Felix Bulthaupt ließen sich nicht abschrecken und starteten zum ersten Mal bei einem Crosslauf. Beide gingen im 1.000 m Schülerlauf an den Start und schlugen sich sehr beachtlich. Obwohl es anstrengend war, hatten sie sichtlich Spaß und es war bestimmt nicht ihr letzter Cross.

Im Hauptlauf über 8.000 m nahmen Burkhard, Rainer und ich (Hans-Bernd) teil. Neben den o.g. schwierigen Bodenverhältnissen saugte der wellige Kurs mit seinem ca. 1,5 km langen Schlußanstieg uns die Körner aus den Beinen. Crosslauf pur: anstrengend aber auch überaus interressant; einfach mal was anderes.

Die Veranstalter dürften sicher zufrieden sein, obwohl nicht alle der vorgemeldeten Läufer wegen der schlechten Witterung angetreten waren. Trotzdem reichte es mit 597 Finishern (Vorjahr 496) zu einem neuen Teilnehmerrekord.

Ergebnisse unter www.laufen-os.de

 

Licht aus Bethelehem

 

Schon traditionell wird das Originallicht, das per Flieger von Bethlehem nach Deutschland und dort in die Bistümer verteilt wird, von der Borgloher Laufgruppe abgeholt. Der Termin "Licht aus Bethlehem" ist am 18. Dezember 2008. Treff um 16.00 Uhr am Pankratiushaus Borgloh. Wir fahren dann mit dem PKW nach OS um dann ab Dom OS um ca 16.30/16.45 mit dem Licht in Richtung Borgloh zu laufen. Ankunft in Borgloh zum Abendgottesdienst um 19.15 Uhr. Wir haben die Möglichkeit  bei uns zu Hause bei Bedarf die Laufkeidung zu wechseln. Anschließend können wir uns in der verbelibenden Gastronomie oder bei einem Läufer privat auf ein gemütliches Bier zusammen setzen. Absprachen und wer alles mitkommen möchte bitte im Forum.

Nähere Informationen hierzu bei Helmut Janzing h.janzing@osnanet.de

Weltrekorde und Bestzeiten beim Berlin Marathon

  

Der diesjährige 35. Berlin Marathon war geprägt von optimalen Wetterbedingungen. Die Temperatur zwischen 12° und 16° war angenehm frisch und die herbstliche Hauptstadtsonne durchflutete die Straßen mit der richtigen Motivation. So purzelten nicht nur bei den Spitzenläufern die Bestzeiten.  Sieger und gleichzeitig in Weltrekordzeit mit 2:03:59 war Haile Gebrselassie. Bei den Frauen siegte Irina Mikitenko mit ebenfalls unfassbaren 2:19:19.

 

Mit ca. 40.000 Teilnehmern hat der Marathon in Berlin sicherlich seine Grenze erreicht. So war es für die Läufer im Gedränge des Hauptfelds nicht so leicht, das eigene Tempo zu finden. Michael Henkenborg und Martin Schweer starteten gut vorbereitet für den Tus Borgloh und erreichten beide Ihre persönlichen Bestzeiten. Michael kam als 9.267er von 28.357 männlichen Finishern  nach 3:41:59 ins Ziel und Martin der als 9.919er in Berlin die Ziellinie überquerte, blieb mit 3:44:15 nur knapp unter seiner Marathonbestzeit. Ihre starke Leistung wird dadurch verdeutlicht, dass sie im ersten Drittel mitliefen. Beiden hierzu einen herzlichen Glückwunsch. Wir sind gespannt auf Details von Eurem Laufwochenende.

Fotos folgen                                                              Markus Brinkmann

Ossen-Cross in Melle

Am Sonntag wurde die Cross-Saison in Melle eröffnet. Es war der erste Lauf zur diesjährigen Ossen-Cross-Serie. Fast 700 Teilnehmer in den unterschiedlichen Läufen machen deutlich, wie viele Freunde dass Querfeldeinlaufen inzwischen hat. Martin und ich (Hans-Bernd) waren leider als einzige Borgloher im Meller Berg unterwegs. Der Rundkurs dort bot alles, was den Reiz des Crosslaufs ausmacht: bergauf, bergab, kurvig auf unterschiedlichsten Untergrund mit oftmals matschigen Passagen und daher auch sehr anspruchsvoll. Es wurde von den Teilnehmer einiges abverlangt aber es war offenkundig, dass alle sehr viel Spaß dabei hatten. Daher werden bei der nächsten Etappe des Ossen-Cross-Cups am 23.11.2008 in Ostercappeln sicherlich wieder viele Teilnehmer dabeisein, vielleicht auch aus Borgloh.

Bilder und Ergebnisse unter www.laufen-os.de

 

Teutolauf 2008

Am Samstag, den 18. Oktober 2008, trafen wir uns in Lengerich- Hohne um bei goldigem Herbstwetter diesen wunderschönen Landschaftslauf unter die Treter zu nehmen.

Markus Brinkmann, Martin Mergelmeyer, Michael Henkenborg, Kenny Loughlin, Burkhard Raude, Wilfried Hinrichs nebst Schwägerin Lulu Kliesch und ich (Hans-Bernd Mergelmeyer) trauten uns, begleitet von unserem Meller Laufkollegen Jan-Christof Last, auf die 29,7 km lange Königsstrecke, während Andreas Oevermann den 13 km Waldlauf bevorzugte.

Besonders gefreut hat uns, dass unser Lauffreund Reinhard Ortwerth einige Jahre nach seinem Unfall als Walker gemeinsam mit seiner Frau Maria wieder auf die Teutostrecke zurückgekehrt ist, und somit das große Borgloher Aufgebot komplettierte.

Unsere Heißsporne Kenny und Michael ließen schon am Start durch ihr Rennoutfit erkennen, dass sie den Kampf gegen die Uhr im Visier hatten, während wir eher einen gemeinsamen Trainingslauf planten.

Die neue Streckenführung inclusive einer Verlängerung auf fast 30 km bei über 600 Höhenmetern mit anstrengenden Bergauf- und Bergabpassagen forderte aber am Ende von allen Teilnehmer sämtliche Reserven ab.

Aus meiner Sicht war es aber ein tolles Erlebnis, diese herliche und anspruchsvolle Strecke gemeinsam zu bewältigen.

Ein Kompliment auch an die Veranstalter für die tolle Organisation, die erstklassigen Verpflegungsstände und die einmalige Atmostphäre dieses Laufes.

Viele Einträge im Gästebuch auf der Veranstaltungshomepage www.teutolauf.de spiegeln diese positiven Eindrücke wieder.

Beim abschließenden Weizenbier waren wir uns alle einig: ein toller Tag; wir kommen wieder.

 

Ergebnisse Teutolauf (623 Finisher)

42.     Kenny Loughlin                      2:21:29

202.   Michael Henkenborg              2:42:52

212.   Martin Mergelmeyer               2:43:45

213.   Jan-Christof Last                    2:43:46

250.   Burkhard Raude                     2:47:08

251.   Markus Brinkmann                 2:47:09

252.   Hans-Bernd Mergelmeyer      2:47:10

313.   Wilfried Hinrichs                    2:52:10

592.   Lulu Kliesch                          3:30:59

Ergebnisse Waldlauf (427 Finisher)

154.   Andreas Oevermann             1:10:54

Walking (63 Finisher)

56.     Maria Orthwert                     1:54:25

57.     Reinhard Ortwerth                1:54:26

 

Citylauf in Melle

Es gibt einen Gott und er liebt den Laufsport. Nur so kann man erklären, dass die wenigen schönen Sonnentage an den Laufwochenenden sind. So auch beim 6. Meller Stadtlauf. Die Stimmung während der verschiedenen Läufe war fantastisch und auch der abendliche Abschluss mit Livemusik auf dem Marktplatz war fantastisch.

Aus Borgloh lief Thomas Pohlmann beim 3.900 Meterlauf  in einer Zeit von 23:34 im Team Mittellandkanal mit.

Die 10.400 Meter liefen Britta Mergelmeyer 49:34 (Platz 83 / AK Platz 3), Thomas Pohlmann 55:27 (Platz 146 / AK Platz 22), Burkhard Raude  44:09 (Platz 36 / AK Platz 6) und Markus Brinkmann 43:29 (Platz 31 / AK Platz 9).

Nähere Infos unter www.laufen-melle.de        

Sonnenschein begleitete den Jubiläumsmarathon

 

Man kann Sonntagsmorgens ausschlafen, muss man aber nicht. Wer am letzten Sonntag den 07.09.2008 den Wecker früh gestellt hatte, kam auf jeden Fall in den Genuss der wenigen Sonnenstunden, die es an diesem Tag gab. Und Läufer sind dann so gestrickt, dass sie dieses Bestzeitwetter auf jeden Fall zum Laufen nutzen.

Rainer Bulthaupt, Hans-Bernd Mergenlmeyer und ich Markus Brinkmann machten uns daher bei strahlenden Sonnenschein auf zum Stadtjubiläums Marathon in Oldenburg. Eine schöne Laufstrecke, die bis auf eine Brückenunterführung fast brettflach war. Nach dem leicht verspäteten Start  führte der Weg die 1.500 Sportler aus dem Stadtkern heraus Richtung Land an der Hunte entlang. Die Strecke war angenehm gerade zu laufen und mit ausreichend Verpflegungständen gesäumt. Die meiste Motivation durch die Zuschauer konnte man sich im Start/Zielbereich abholen. Unterwegs waren zwar auch vereinzelte Anfeuerungsrufe, die aber gerade für die Marathonläufer nur schwer ausreichen, um für Schwung ab km 30 zu sorgen. Die Halbmarathonläufer mussten die Runde zweimal laufen während für den vollen Marathon die Startlinie fünfmal überquert werden musste.  Dieser durchaus zu empfehlende Lauf war zunächst einmalig zum Stadtjubiläum geplant, soll aber evtl. nun doch  wiederholt werden. 

Rainer Bulthaupt war vollauf zufrieden mit seiner Leistung da er sein gestecktes Ziel unter 1:55 zu bleiben locker mit 1:54:56 (Platz 296, AK Platz 81)geschafft hat. Vorbildlich war hier die Hilfe von Hans-Bernd (1:54:54, AK Platz 80) der für Ihn Getränke heranschaffte, denn das Wetter war mit guten 23°shon recht trocken. Auch ich bin mit meinem Ergebnis von 1:35:44 (Platz 47, AK Platz 16) zufrieden, da es meine persönlich Bestzeit ist.

 

Landmarathon unter erschwerten Bedingungen

  

Bei dem diesjährigen 5. Osnabrücker Landmarathon in Bissendorf, nahmen 7 Läufer aus Borgloh teil. Den gesamten Marathon absolvierten Heidrun und Hans-Bernd Mergelmeyer sowie ich (Markus Brinkmann) gemeinsamen als Staffellauf. Den Holzhauser Citylauf sowie ein paar Hefeweizen vom Vorabend noch in den Kochen startete ich den ersten Abschnitt mit den anderen Marathonläufern. Das sonnige Wetter ließ einen schönen aber harten und durstigen Lauf erahnen. Mein anfängliches Ziel, die Strecke ganz gemütlich zu laufen , war einen Meter nach dem Start über den Haufen geschmissen. Durch Stefan Last vom SC Melle ließ ich mich zu ungewollter Leistung anspornen und schaffte mit qualvollen, durstigen letzten 3 km den ersten Teil (21,1 km) der Staffel mit ca 1:40. Danach übernahm Hans Bernd den Lauf für die nächsten 14 Km. Auch ihm steckte der Vorabend noch in den Knochen. Gegen die Sonne ankämpfend kam er nach 1:10 (14 Km) zum nächsten Staffelpunkt. Hier wartet Heidrun schon ungeduldig um mit den letzten 7 km den Sack zu zumachen. Nach einer Gesamtzeit von 3:24:13 lief Heidrun mit einer super Zeit für die 7 km den dritten Platz für uns ein.

Den Habmarathon liefen Helmut Janzing, Wilfired Hinrichs, und Halbmarathon Debütant Christian Hörmeyer.  Um 16:30 begann der Lauf bei immer noch warmen Temperaturen. Wie sehr das Wetter eine Rolle spielt, kann man am Endergebniss von Helmut erkennen. Noch vor 4 Wochen brauchte er für die gleiche Distanz 1:47, wo hingegen er nun mehr als 10 Minuten länger brauchte und nach 1:58:10 ins Ziel kam.  Wilfried beeindruckte mit 2:05:39 ebenso wie Christian der seinen ersten Halbmarathon bei diesen Bedingungen nach 2:13:21 beendete.Sobald ich den Namen der siebten Läuferin heraus bekommen haben werden ich auch 

diese Zeit nachtragen. 

Erster Holzhauser Citylauf ein voller Erfolg!

Bitte die Bildqualität zu entschuldigen:   

Am 30.08.2008 fand bei läuferfreundlichem Wetter der erste Holzhauser Citylauf statt. Aus Borgloh gingen Britta – Martin – und Hans-Bernd Mergelmeyer, Burkhard Konermann, Rainer Bulthaupt , Andreas Oevermann und ich (Markus Brinkmann) an den Start. Der dreimal zu laufende Rundkurs war recht verwinkelt und führte durch die Ortsteile Holzhausens. Vereinzelte Zuschauer sowie zwei Verpflegungstellen lockerten den Streckenverlauf auf. Hans- Bernd, der unter Höchstleistung  sein Ziel unter 43:00 Minuten zu kommen, zum Greifen nahe war, stürzte über ein Kind, dass etwas übereifrig die Laufbahn überquerte um Trinkbecher aufzusammeln. So erreichte er sein Ziel nicht ganz und kam nach 43:40 ins Ziel. Nach dem Burkard verletzungsbedingt aufgeben musste, war die Chance der Borgloher Männer, auf einen der ersten Plätze zu kommen vorbei. Dafür lief Britta zur Höchstform auf. Mit einem Konstanten 4:40 Schnitt ließ sie fast die komplette restliche Damenwelt hinter sich und belegt mit einer Zeit von 48:05 den dritten Platz in der Gesamtwertung und Rang zwei in Ihrer Altersklasse.  Somit geht der TUS Borgloh in die Geschichte des ersten Holzhauser Citylauf ein. 

Auch wenn er sich unter den SC Melle 03 eingetragen hat sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Martin M. seine persönliche Bestzeit von 38:45 erreichte. Immerhin Platz 4 in seiner AK und Platz 10 in der Gesamtwertung.

Burkhard Konermann  verletzt

Rainer Bulthaupt 49:14

Andreas Oevermann 48:50

Britta Mergelmeyer 48:05

Markus Brinkmann 47:58

Hans- Bernd Mergelmeyer 43:40            

Martin Mergelmeyer  38:45

Lauf zur Enzianhütte Bad Essen

Für den Oktober möchte ich Euch für einen Lauf zur Enzianhütte auf den Bad Essener Berg gewinnen. Da wir bereits zwei mal den Berg in Lienen (Malepartus) angelaufen haben, muss ein neues Abenteuer her. Markus und ich haben bereits letzte Woche eine Strecke abgelaufen und per GPS aufgezeichnet. Die Strecke beträgt genau 26,30 km bis direkt vor die Theke. Die Laufstrecke führt ausschließlich über Straßen durch die Bauernschaften. Somit ist das Ziel auch per Inliner zu erreichen. Mein Terminvorschlag ist Samstag der 11. Oktober. (Teuto Lauf 18.10. / Meller Stadtlauf 05.10.).

Da die Enzianhütte immer ausgebucht ist, müssen wir in Kürze reservieren. Wer Interesse hat bitte mailen. mergelmeyer@t-online.de

Wer Respekt vor der Strecke hat, kann natürlich bei den Versorgungspunkten einsteigen. Bei KM 9 und bei KM 18 werden wir einen kurzen Stop einlegen. Genau wie bei den Läufen zu Malepartus sollte hier nicht der Weg das Ziel sondern der gemütliche Abschluss sein.

Sportlichen Gruß

Martin

 

 

Helmut Janzing mit Superzeit beim Aaseelauf

  

Helmut Janzing startete beim Halbmarathon in Ibbenbüren als einziger Borgloher und überraschte gleích mit einem super Ergebnis. Insgesamt 800 Teilnehmer, davon 235 auf der 21km langen Strecke, trafen sich am Aasee. Ein Regenguss zu Beginn des Laufes hat Helmut derart motiviert, dass er mit einer Zeit von 1:47:58 in der Gesamtwertung auf Platz 97 und in seiner Altersklasse M 50 auf Platz 6 landetet. Daniel Gidumbanda aus Tansania gewann am Freitagabend den 25. Abendlauf um den Aasee ein klein wenig schneller als Helmut in einer Zeit von 1:09:07. Tolle Leistung Helmut und wir sind gespannt auf Deinen Bericht von dem Lauf.

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So schön kann Laufen sein... Citylauf auf Norderney

 

Wenn fünf Borgloher sich auf den Weg nach Norderney machen ist das erstmal nicht schlimm. Wenn dies fünf Läufer sind, ist das löblich, es sei denn….

Michael Henkenborg, Hans-Bernd Mergelmeyer, Andreas Övermann, Helmut Janzing und ich (Markus Brinkmann) nahmen am vergangen Samstagmorgen Kurs Richtung Ostfriesischen Inseln. Mit leichtem Gepäck und guter Laune stiegen wir in den Zug und hatten von Anfang an Spaß. Erkennbar durch ein häufig durch den Zug schallendes, markantes Lachen. Nachdem Eintreffen auf Norderney entspannten die einen und andere genoßenn die Insel bei sonnigem Inselwetter. Denn vor uns lag der 10 km lange 20. Citylauf. Relaxt wechselten wir abends in unsere Läuferkleidung und scharten nach sinnigem Aufwärmen, auf dem historischen Kopfsteinpflaster der Flaniermeile Norderneys, mit den Laufschuhen ungeduldig, bis dann der Start erfolgte. Wie bei den großen Marathons, standen begeisterte Zuschauer entlang des gesamten Weges und feuerten uns an. Eine super Stimmung durch Musikbeschallung  per Anlage oder Musikapelle. Nur noch zu toppen durch einen herrlichen Blick Richtung Nordsee entlang der Promenade. Im Sonnenuntergang schimmerte die Nordsee goldgelb und begleitet uns Läufer 500 Meter, bis wir dann wieder in die maritime Innenstadt eintauchten. Ein herrlicher Lauf.  Neben dem genießen kam der sportliche Ehrgeiz nicht zu kurz. So lief ich erstmalig die 10 km unter 43 Minuten in einer Zeit von 42:54 dicht gefolgt von Hans- Bernd mit 43:08. Michael bestätigte seine konstante Leistung  mit 47:04 während Andreas die Ziellinie bei 48:56 überquerte und so nur kurz vor Helmut, der nur 49:13 benötigte, ankam. 

Soweit das Sportliche. Wie man mir schon vor der Fahrt ankündigte sind die Disziplinen Laufen, Saufen, Tanzen (LST). Also ging es ins Norderneyer Nachtleben. Auch hier gab es vor dem Duschen ein leichtes aufwärmen mit Hefebier. Nachdem wir in leichte Trinkerkleidung wechselten, ging es zunächst zum Runnerstreff. Hier trafen wir bei Live Musik altbekante Läufer(innen) aus Neuenkirchen und lernten auch neue kennen. Dann rief der Inselkeller. Trotz anfangs eher jungendlicher Szene Musik schwangen einige das Tanzbein. Da ich als Tanzmuffel schon gegen 3:00 Uhr schlapp machte, kann ich nicht einmal sagen, bis wann die Norderneyer Abendszene aufgemischt wurde. Der für Sonntag eingeplante Insellauf fiel allerdings mangels Teilnahme aus. Fazit: Nächstes Jahr wieder.   

Lauf für Genießer

Samstag 12.Juli - wechselhaftes Wetter mit längeren sonnigen Abschnitten - Temperatur ca. 19° C. Man kann fast keine schöneren Rahmenbedingungen für den Lauf zum Malepartus finden. So starteten in Melle 8 Läufer mit dem Etappenziel Borgloher Schweiz pünktlich um 14:45 Uhr am CSP. In Borgloh fand eine kurze aber reichhaltige Verpflegung statt und schon ging es mit dann 12 Läufern weiter in Richtung Bad Iburg. Alle, die den Lauf zum Ersten mal mitmachten, waren begeistert von den landschaftlichen Eindrücken. Insgesamt 405 Höhenmieter sowie von Melle 31,5 und von Borgloh kommend 18 km mussten zurück gelegt werden, bevor man den gigantischen Ausblick vom Kamm des Teutoburger Waldes ins Münsterland genießen konnte.

Die Laufgruppe blieb bis Bad Iburg zusammen und erst an den quälenden Bergen verteilte sich das Lauffeld ein wenig. Heidrun und Britta empfanden das Tempo so angenehm, so dass einer permanenten  Unterhaltung nichts im Weg stand.  So macht das Laufen in der Gruppe Spaß. Einen besonderen Dank an dieser Stelle an Martin und Britta die den Verpflegungswagen mit Getränken und gesunden Snacks bestückt und zur Verfügung gestellt haben.  Arnd H. dem auch ein Dankeschön gilt, wartete mit dem Auto an  der Wassertretstelle in Bad Iburg und am Ziel. So konnten wir in trockene Kleidung wechseln und zur nächsten und für so manchen durchaus anstrengenderen Disziplin übergehen.

Hier zeigte sich wer echte Kämpfermentalität besitzt. Während einige etwas halbherzig mit einem alkoholfreien Bier starteten, gingen die geübteren gleich zum richtigen Hefe über. Endlich eine Disziplin bei der die die schwergewichtigeren im Vorteil sind. Ob Holzfällersteak oder Schweinebraten kamen auch alle zur Stärkung auf Ihre Kosten. Die Stimmung war super und so traten die letzten erst nach 11:00 Uhr die Rückfahrt an.

Alle sind der Meinung das dies Event unbedingt wiederholt werden muss.