Jungfrau-Marathon

Einmal im Leben auf die Jungfrau

Für dieses Jahr hatten wir uns als Lauf-Highlight den Jungfraumarathon in der Schweiz ausgesucht. Ein knackiger Berglauf von Interlaken Richtung Jungfrau mit Ziel auf 2.100 Meter Höhe. Insgesamt mussten ca. 1800 Höhenmeter überwunden werden. Dieser Marathon gilt als der schönste Bergmarathon in Europa. Das hat er auch bewiesen.

Leider konnten nicht alle Angemeldeten an den Start gehen. Martin wurde durch eine Fußverletzung ausgebremst und Hans-Bernd traurigerweise 1 1/2 Wochen vor dem Start mit einer Knieverletzung.

So habe ich mich dann mit meinen anderen Mitstreitern aus OS am 08.04.16 frühmorgens auf dem Weg in die Schweiz gemacht. Dort wurden wir noch Abends vor dem "großen" Rennen mit Pasta und allem was dazu gehört top versorgt!

Samstags ging es frühmorgens los, Richtung Start in Interlaken. Das Wetter war super. So dass uns eine tolle Sicht auf die Berge bevorstand.

Die ersten ca. 23 km waren relativ flach, so was die Schweizer unter flach verstehen!

Es ging durch einige kleine Örtchen und Flussaufwärts. Die Stimmung an der Strecke war toll und die Läufer wurden u. a. mit Kuhglocken angefeuert. Nach 23 km war dann die "Flachstrecke" vorbei und der Berg Richtung Jungfrau musste jetzt bezwungen werden. Hier war an Tempo nicht mehr zu denken. Das Motto hieß jetzt "Speedwalken" immer den Berg hinauf und zwischendurch evtl. nochmal kurze Laufpassagen. Ab ca. Km 30 tat sich dann das Panorama des Jungfraujochs auf. Danach folgte der Mönch (ist auch ein Berg:))Wunderbar!

Da nicht mehr viel gelaufen wurde, weil es einfach zu steil war, konnten wir das Panorama auch genießen, was man von einem Stadtmarathon ja nicht immer sagen kann! Kurz vor dem Ziel tat sich dann auch noch die Eigernordwand auf (Gott sei Dank mussten wir hier nicht noch hoch :)).

Oben im Ziel auf der "Kleinen Scheidegg" auf 2100 Höhe erwarteten mich schon meine Mitstreiter und für einen Berglauf Luxusduschen, welch eine Wohltat.

Danach ging es mit der Bahn wieder zurück Richtung Interlaken und Pastaparty.

Dort wurde noch das ein oder andere Regenerationsbier getrunken.

 

Gruß Britta